Träume

Träume, die eventuell Erinnerungssequenzen  an frühere Leben enthalten

Fee (Disney)

1980   

Dieser Traum hatte drei Teile, die wahrscheinlich zusammenhängen:

  1. Ich lag nachts oder abends in einem Zimmer und war überzeugt, in „Marthas“(Die Mutter von Margot Guski) Wohnung zu sein, obwohl nichts Marthas Wohnung auch nur im geringsten ähnelte. Mein Bett oder Liege stand ungefähr links vom Fenster,  das Kopfende muss in Richtung der dem Fenster gegenüber liegenden Tür gewesen sein. Von draußen, irgendwo hinter der Tür, hörte ich Stimmen. Ich wusste, dass dort die Küche war und sich dort zwei Frauen aufhielten. Kurze Zeit darauf kamen sie herein. Ich sah sie nicht, weil die Tür ja hinter meinem Kopf war, außerdem hatte ich wohl die Augen geschlossen, trotzdem sah ich das Licht und die Umrisse einer älteren Frau, die um das Bett herumhuschte. Sie war grauhaarig, wohl zierlich, glaube ich, und machte einen munteren geschäftigen Eindruck (evtl. summte sie auch leise vor sich hin). Ich spürte dann rechts hinten an meinem Hals einen langen Kuss, nicht kräftig, sondern ein vorsichtiges Lippenaufdrücken

  2. Dasselbe Zimmer vermutlich. Ich saß, wie es schien, hinter dem Kopfende des Bettes auf dem Fußboden, in einer typischen Haltung, wie oft kleine Kinder auf dem  Fußboden sitzen (kniend, das Gesäß zwischen den Beinen) auf dem Boden. Mein Blickwinkel in diesem Augenblick war echt der, als ob ich in dieser Haltung an mir herunterschaute. Zu sehen waren nur meine Knie und meine Oberschenkel, bekleidet mit dunkelbraunen langen Hosen.

  3. Wieder lag ich, wie es schien, im selben Zimmer. Diesmal schien das Bett aber mehr rechts in der Mitte des Raumes zu stehen, das Kopfende wieder Richtung Tür. Die beiden Frauen waren ebenfalls anwesend, jedenfalls glaubte ich das. Ich wünschte sehr, dass sie mal um das Bett herum vor mein Gesicht kämen, damit ich sie sehen könnte. Tatsächlich erschien dann auch ein Gesicht vor dem meinen. Es war eine andere Frau als die Grauhaarige. Diese war vielleicht 20 Jahre jünger (in den 50ern). Ihr Haar war schwarz, leicht grau meliert, kräftige, ganz schwarze Augenbrauen. Sie sah mir nur sehr ernst ins Gesicht, ohne eine Miene zu verziehen. Ich wartete auf ein Lächeln oder so, das aber nicht kam. Deshalb wusste ich nicht, ob ich mich fürchten sollte oder nicht.

Anmerkung: 

Der Name Martha scheint allen bisherigen Erfahrungen nach evtl. für zwei Personen zu stehen: Einmal für Martha Guski und einmal für eine uns unbekannte Martha, auch scheint dieser Name manchmal nur für den Begriff „Mutter“ zu stehen. Von daher ist es vielleicht zu erklären, dass die o.g. Wohnung nichts mit Martha Guskis Wohnung in Berlin gemein hatte und sie selbst auch nicht anwesend war.

 

1981

1.   Wieder stand ich mit einem unsichtbaren Begleiter an einem Fenster und sah hinunter. Wieder sah ich einen breiten Sandweg (lehmfarben), der nach schräg links schnurgerade in die Ferne führte. Dieses Mal war der Weg aber als Sandweg zu erkennen, auch war er viel heller, das heißt es standen wohl keine Bäume oder vielleicht weniger am Rand. Ich unterhielt mich mit meinem Begleiter und stellte fest, dass hier also früher die Cowboys und Möchtegernhelden entlang ritten. Hier unten vor dem Haus, das wusste ich, war der Balken, an dem die Pferde festgemacht wurden. Sehen konnte ich ihn jedoch nicht, dazu hätte ich mich etwas hinausbeugen müssen, was ich mich jedoch wieder nicht getraute wegen einer plötzlich aufkommenden Höhenangst (1. Etage !?). Obendrein war es ein Fenster dessen Fensterbrett mir nur bis zu den Knien ging. Schließlich konnte ich meinen Begleiter bewegen, in den Raum zurück zu gehen (an Worte kann ich mich nicht erinnern, sicher ging die Kommunikation wieder lautlos vonstatten).

2.   Kurze Zeit später saß ich mit einem Mann mittleren Alters links neben mir, auf einer Holzbank in einem etwas dunklen Raum mit Holzwänden. Schräg rechts vor mir schien das tiefliegende Fenster von vorhin zu sein. Die Sonne schien zwar, aber nicht in das Fenster hinein, dieses lag im Schatten. Auf dem Tisch vor uns oder einem Bord standen einige Flaschen. Eine davon wurde mir von dem Mann gezeigt mit dem Hinweis, dass dies „Erdnussbrause“ sei. Demnach schien ich dieses Getränk zu kennen. Die Flüssigkeit in der Flasche war hell wie Sprudelwasser.

Beim ersten Teil kann es möglich sein, dass ich mit eventuellen Eltern o. ä. als Tourist irgendwo an einer Stätte gewesen bin, wo früher Cowboys lebten, d. h. also wieder im Westen Amerikas, evtl. auch wieder die Filmstätte Tucson.

 

 

 

 

 

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