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Träume
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Träume,
in denen ich PSI-Fähigkeiten habe
1980
Ich
stand im kleinen Flur vor meinem Büro und sah in dieses hinein. Dabei
hob ich durch Gedankenkraft meinen großen Schreibtisch mit allem was
drauf war, ca. 10-15 cm hoch. Er schaukelte leicht und ich befürchtete,
es könnte dabei etwas herunterfallen. Vorsichtig setzte ich ihn also
wieder ab. Fast glaubte ich es nicht, dass mir dies gelungen war. Sofort
probierte ich es noch einmal und es gelang wieder. Lachend lief ich zu
Margot, holte sie zu meinem Büro und führte ihr dasselbe noch einmal
vor. Ich spürte von innen her eine ausgesprochene Freude.

1981
Ich
stand in einem Raum hinter mehreren Leuten. Aus irgendeinem Grund hatte
ich eine Schere benutzt und wollte sie anschließend wieder aus der Hand
legen. Es war aber keine Ablage/Tisch da. An der Wand gegenüber
befanden sich Haken, aber die Menschenmenge davor störte. Kurzerhand
schickte ich die Schere per Gedankenkraft auf die Reise. Sie sauste
durch eine Menschenlücke hindurch und blieb mit einem klatschenden Geräusch
geöffnet an zwei der Haken hängen. Ich freute mich sehr über das
Gelingen der Aktion.

1981
Im
Traum bewegte ich wieder einige Dinge durch Gedankenkraft, z. B. stieß
ich einen Stuhl rückwärts um und versuchte, eine dunkelkarierte
Schottendecke über mich auszubreiten. Dies aber war ein schwieriges
Vorhaben. Einerseits musste ich die noch gefaltete Decke hoch über mich
halten, aber wenn ich dann versuchte, meine Gedanken auf das
Auseinanderfalten zu konzentrieren, ließ logischerweise die
Konzentration, die ich für das Hochhalten benötigte, sofort nach und
die Decke senkte sich herab. Bald schaffte ich es aber doch, mich auf
beides gleichzeitig zu konzentrieren und die Decke halbwegs (ordentlich
wäre übertrieben) vernünftig über mich auszubreiten. Den Rest habe
ich dann manuell mit meinen Füßen zurechtgeschoben.

1981
Abends
oder nachts befand ich mich auf der linken Seite einer Straße. Als ich
an einer Seitenstraße vorbeikam, sah ich in der Einmündung (oder war
es eine Toreinfahrt?) ein Lieferauto oder ein Lastwagen stehen, auf dem
ein übergroßes Tatarbrötchen lag. Ich wunderte mich über die Größe,
fast die halbe Ladefläche belegte es, und ich vermutete deswegen eine
Attrappe. Beim Weitergehen wurde mein Appetit auf dieses Brötchen so
groß, dass ich mich vorsichtig umdrehte, um mich zu vergewissern, ob
niemand in der Nähe war. Dann ließ ich mir das Brötchen per
Gedankenkraft nachschweben. Nun hielt ich es in den Händen, es war zwar
noch immer übergroß, ca. 15 cm im Durchmesser, aber doch recht
handlich und es war auch keine Attrappe. Voll Genuss biss ich über
beide Hälften hinein. Es schmeckte unwahrscheinlich gut und auch war es
dick belegt. Schade, dass diese Szene dann gleich vorüber war, so kam
ich um den Genuss, es zuende essen zu können.
(Zu
diesem Zeitpunkt aßen wir noch nicht vegetarisch.)

1981
Wieder
einmal träumte ich davon, Gegenstände lediglich durch Gedankenkraft zu
bewegen. Ich befand mich in einem mir fremden Raum, Margot (?) lag auf
dem Sofa. Zweimal versuchte ich, ihr orangefarbenes Sofakissen unter dem
Kopf hervorzuziehen. Jedes Mal gelang es mir ohne Schwierigkeiten und
ohne viel Mühe. Dann beschloss ich zu versuchen, Gegenstände auch in
eine andere Richtung als zu mir zu dirigieren. Auch das bereitete mir
keine Schwierigkeiten.

1981
Während
eines Traumes, dessen Inhalt ich nicht mehr weiß, habe ich
mehrmals wieder per Gedankenkraft Zeitungspapier bewegt, gefaltet, etc.

1981
Ich
befand mich auf dem Gehweg auf der linken Seite einer scheinbar häuserfreien
und sonnigen Straße. Etwa 20
m vor mir sah ich ein blondes Kind im Alter von 3 bis 5 Jahren auf einem
Dreirad, Fahrrad oder vielleicht auch in einem Sportwagen. Das Kind
verzerrte plötzlich sein Gesicht derart, dass es fast wie ein
tierisches Gesicht – Schweinchengesicht – aussah. Das Kind muss sich
vor etwas sehr erschrocken haben. Von irgendwoher bekam ich die
Information, dass mein Kopf vorübergehend unsichtbar war. Seltsamer
Weise wunderte mich überhaupt nicht, dass ich teilweise und zeitweise
unsichtbar war, was ich selbst auch nicht bemerkt hatte, sondern ich war
eher beunruhigt darüber, dass ich das nicht kontrollieren konnte und
ich das Kind deshalb so in Schrecken versetzt hatte.

1981
Ich
stand auf einem kleinen
Platz oder einer Straße vor einer Toreinfahrt. Aus dieser Toreinfahrt
glaubte ich gekommen zu sein und wollte nun wieder zurück auf mein
Zimmer (?), denn ich war nur mit einem Nachthemd bekleidet und barfuß
(seit meiner Kindheit besitze ich überhaupt kein Nachthemd mehr). Da es
sehr kühl war, fror ich an den Füßen und dachte einen Augenblick
daran, dass ich mich sicher wieder erkälten würde, wenn ich noch lange
hier draußen bliebe. Ich war aber in einer solchen deprimierten
Stimmung, dass mir das dann völlig egal war. Irgendwie hatte ich das
Empfinden, dies sei ein Krankenhaus in das ich gehörte, hatte aber
andererseits keine Vorstellung davon, wie z. B. mein Zimmer dort aussah.
Die Toreinfahrt, durch die ich zurück wollte, war mit zwei Brettern
vernagelt und mit einem Schild versehen, auf dem so etwas stand wie
„Durchgang verboten“. Ich wandte mich ab, um den Haupteingang des
großen Gebäudes zu benutzen. Links neben mir bemerkte ich aber einen
erleuchteten weiteren Eingang. Eigentlich war ich schon vorbei und muss
diesen wohl ohne mich umzudrehen gesehen haben. In meinem Blickfeld
befand sich nun ein ebenfalls erleuchtetes großes Schild mit einer
Aufschrift, die mit „P“ anfing. Ich dachte sofort an Psychiatrie und
sah noch einmal genau hin. Für dieses lange Wort war das Schild zu kurz
und die Schrift zu groß. Es waren überhaupt nur 3 riesige Buchstaben
darauf: „PSI“. Das fand ich merkwürdig: ein Krankenhaus hatte auch
eine PSI-Abteilung? Evtl. für PSI-Kranke? Gab es so etwas? Ich überlegte,
ob ich hineingehen solle um dort von meinen Schwierigkeiten zu erzählen,
vielleicht konnte man mir dort helfen. Weil ich befürchtete, dass man
mich auslachen würde oder man mir nicht glauben würde, ließ ich es.
Um welche Schwierigkeiten es im einzelnen ging, wusste ich zu diesem
Zeitpunkt genau, jetzt aber kann ich das nicht mehr sagen. Ich beeilte
mich weiterzukommen und ging dann in eine Tür hinein und stellte dort
fest, woran weiß ich nicht, dass ich falsch war, schon viel zu weit
um das große Haus herum im Nebenhaus.

Ich
„ging“ zurück und fand dann auch den Haupteingang des
Krankenhauses. Drinnen sah es aus wie in einer großen Hotelhalle, links
im Hintergrund die Rezeption, rechts neben dem Eingang gleich zwei
Fahrstühle nebeneinander und daneben evtl. Treppen. Ich wusste, dass
ich den Ort, wo ich hin wollte, nur mit einem Fahrstuhl erreichen
konnte. Leider waren die beiden Fahrstühle ziemlich merkwürdig und ich
schreckte davor zurück, sie zu benutzen. Die Fahrstühle waren innen
erleuchtet und ausgekleidet mit ganz hell pastellbuntem, großkariertem
und weichen Bibertuch. In der Mitte sah es aus wie das Innere von
riesigen Hühnereiern, die aufrecht standen. Nach vorn die senkrechte
ovale Öffnung zum Einsteigen bzw. hineinkauern oder hineinsetzen. Nein,
mit einem solchen Fahrstuhl wollte ich nicht fahren, obwohl er ja sehr
einladend und bequem aussah. (Die Fahrstuhlkabinen hatten auch eine Ähnlichkeit
mit hängenden Säcken, Beuteln oder Kokons). Aber so krank fühlte ich
mich denn nun doch nicht, zumindest nicht körperlich. Ich war der
Meinung, dass diese Fahrstühle sicher nur für ganz schwer Kranke da
waren. Außerdem befürchtete ich, darin keine Luft mehr zu bekommen.
Hilflos wandte ich mich ab, um einen normalen Fahrstuhl zu suchen. Dann
muss ich aber doch mitten in der Halle stehen geblieben sein, ich wusste
auch nicht mehr, wohin ich wollte. Kurz kam mir noch die Idee, dass ich
von anderen in meinem Zustand – Nachthemd und barfuß – für eine
Verrückte gehalten werden würde. Und da ich überhaupt nicht wusste,
was mit mir los war, befürchtete ich, mich tatsächlich und berechtigt
in einer Psychiatrie zu befinden. Doch irgendwie war mir dann auch das
egal. Von der Rezeption her hörte ich, wie sich zwei Frauen über mich
unterhielten. Wie immer in solchen Träumen, werden beim Sprechen sehr
wenig oder gar keine Worte gebraucht und man weiß trotzdem was der
Andere meint, d. h. man erkennt einen komplexen Inhalt, ohne die
einzelnen Worte zu erkennen. Die Frauen also sagten etwa: „Sie steht
schon eine ganze Weile davor und studiert die Tafel“. Gemeint ist hier
sicher die Hinweistafel eines jeden öffentlichen Gebäudes, in welcher
Etage, Zimmer, etc. sich was befindet. Seltsam, ich konnte mich noch
nicht einmal erinnern, eine solche Tafel hier auch nur gesehen zu haben.
In diesem völlig chaotischen Zustand fühlte ich plötzlich die beiden
Frauen links und rechts neben mir. Gesehen habe ich sie nicht richtig,
nur Schemen – das Gefühl der Anwesenheit beider Menschen war stärker
als das Sehen, auch gewisser.


1981
Irgendwie
und irgendwo befand sich über mir plötzlich eine zerknüllte Plastiktüte.
Ich versuchte, sie durch Gedankenkraft hin und her zu bewegen und so zog
ich sie dann auch herunter. Ich rief Margot und zeigte ihr das Kunststück
noch einmal. Wieder klappte es prima. Ich probierte und dies und das,
jedes Mal mit Erfolg. Manchmal, so schien es, als gerieten Dinge ohne
mein Wollen in Bewegung – ich beeilte mich jedes Mal, alles wieder in
Reih’ und Glied zu bringen. Zum Beispiel drückte ich ein vor meinen
Augen schwebendes Buch wieder nach unten etc. Ich spürte, dass ich noch
lernen musste, nicht ungewollt die Dinge zu „beleben“. Außerdem
nahm ich mir vor, andere Leute nichts merken zu lassen.
Nun
befand ich mich im Dienst auf dem Gang. Vor der Tür der Telefonzentrale
stand eine frühere Kollegin und ihr fiel gerade ein flaches Päckchen
– vielleicht ein Kalender ca. 30 x 30 cm – aus der Hand. Ich konnte
es mir nun doch nicht verkneifen und hielt das Päcken unten fest. Die
Kollegin versuchte zweimal das Päckchen aufzuheben, dann richtete sie
sich verlegen lächelnd auf und tat so, als hätte sie Kreuzschmerzen.
Eifrig sprang ich hinzu und hob es auf. Sie bedankte sich und ich musste
ein Weilchen in mich hineinlachen.
Dann
lag ich im Bett. Auf dem Tisch daneben standen zwei Gläser, die ich auf
den richtigen Platz dirigierte, ohne dass sie über den Rand rutschten
und ohne hart aufzuschlagen. Eine Flasche stand ebenfalls dort, eine
etwa ¾ l-Flasche, mit einer weißen Flüssigkeit. Diese bewegte ich nun
auf und nieder, legte sie flach und wieder aufrecht, dann legte ich sie
flach auf den Aschenbecher und zurück – alles ohne eine Panne.

1982
Ich
saß mit mehreren anderen Personen um einen Tisch herum, vermutlich in
einem Restaurant. Rechts neben mir saß Margot. Plötzlich spürte ich
wieder das mir auch in der Realität vertraute „Energiegefühl“ im
Kopf und ich versuchte daraufhin einen Kuli auf dem Tisch
zu bewegen. Es gelang, er flitzte schräg über den Tisch und
blieb an einem Glas oder Aschenbecher liegen. Ich hoffte, dass niemand
bemerkt hatte, dass ich den Kugelschreiber gar nicht angefasst hatte.
Nun wollte ich etwas Unauffälligeres versuchen und fand mit den Blicken
einen ca. ½ cm großen Krümel auf der Tischdecke. Zu meinem Entsetzen
flogen gleich mehrere kleine weiße Zettel mit auf und flatterten über
Margots Kopf hinweg. „Es zieht!“ sagte ich verlegen lachend, um mein
Missgeschick ein wenig zu vertuschen.

1990
Ich
stand an einem großen See. Nacheinander sah ich zwei Personen in einem
Bogen (Halbkreis) über das Wasser laufen. Ich dachte mir, dass ich das
auch können müsse, wenn ich nur fest daran glauben würde.
Kurzentschlossen rannte ich los. Es klappte vorzüglich - immer wieder,
wenn in mir Zweifel aufkamen, zwang ich mich nur daran zu denken, dass
ich auf keinen Fall hineinfallen könnte. Mein Halbkreis war sogar
wesentlich größer als der der anderen beiden Menschen. Etwas
Schwierigkeiten bekam ich in der Kurve. Ich kam mir vor wie ein Flugzeug
das abstürzt, wenn es die Kurve zu eng nimmt. Trotzdem nahm ich sie
aber etwas spitz, indem ich mich bemühte, die Fußsohlen etwas schräg
aufzusetzen und im Schritt vorzusetzen, ähnlich wie eine Kurve beim
Rollschuh- bzw. Schlittschuhlaufen. So lief ich automatisch einen
Linksbogen. Dabei musste ich mir besonders suggerieren das mühelos zu
schaffen und nicht unterzugehen.

1995
Es
schien ein parkähnliches Gelände mit Häusern zu sein. Ich befand mich
oben in Richtung Eingangstor und schwebte in der Luft. Dabei beobachtete
ich ein paar kleine niedliche braune Vögel.
Um nicht abzudriften, hielt ich mich vorsichtig an einem kleinen dünnen
Ast fest und streckte einen Arm von mir, denn ich hoffte, dass sich vielleicht einer der Vögel draufsetzen würde. Und tatsächlich,
nach einer Weile landete ein
Vogel auf meinem Handrücken.
Später
beschloss ich hinunter ins Haus zu gehen und
- vorsichtig, damit es nicht so auffällt - zu versuchen, ob ich
auch in Gegenwart anderer Menschen fliegen bzw. in diesem Fall
„schweben“ könne.

1996
Ich
glaubte in "Berlin" zu sein und zwar in einer Wohnung hoch
oben in einem Hochhaus. Ich schien auch dort oben "angekommen"
zu sein. Plötzlich entdeckte ich Fränzi neben mir. Hastig griff ich
nach ihr und stellte erleichtert fest, dass sie ihre Leine um hatte. Ich
schwebte gerade an einer Kopfwand des Raumes, die mit Teller behangen
war. Irgendwie schien ich einem weißen Teller zu nahe gekommen zu sein,
er fiel herunter und zerbrach. Mir war das furchtbar peinlich, doch
dachte ich dann, mein Onkel !! würde den Verlust schon verschmerzen können.
Ich
überlegte mir, dass ich vielleicht bis zum nächsten Tag bleiben könne
und begann die Treppen hinunterzusteigen, um in die Stadt zu gelangen.
Plötzlich fiel mir ein, dass ich kaum Geld und vor allem Fränzis
Tabletten nicht dabei hatte. Zögernd ging ich noch eine Etage und überlegte
weiter, ob Fränzi das aushalten würde. Mir erschien dann das Risiko
doch zu groß, ich machte kehrt und stieg die Treppen wieder hinauf, um
von dort aus wieder nach Hause zu kommen.

1999
Im
Traum glaubte ich die Fähigkeit zu haben, nach Belieben in der Zeit rückwärts
gehen zu können. So stand ich in einem Türrahmen und sah Vati zu, der
sich an einem (Schreib)-Tisch gerade belegte Brote zurecht machte und
dann aß. Wir unterhielten uns dabei. Über was, weiß ich leider nicht
mehr. Nur wurde mir bewusst, dass ich im Gespräch nichts andeuten
durfte, dass er in meiner Gegenwart bereits lange tot ist.
Vati
hatte zwar noch seine Halbglatze, doch eine gesunde braune Gesichts- und
Kopffarbe. Ganz typisch für ihn, seine Art sich zu bewegen. Lang
vergessen und dann doch wieder so vertraut.

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