Träume

Merkwürdige Träume

 

 

Ein Sammelsurium von sehr klaren Träumen, die manchmal aber doch sehr merkwürdig waren und die ich mir nicht richtig erklären kann:

 

1982

.......... Ich sah in das Nebenzimmer, das mit dem großen Zimmer verbunden war und entdeckte hier zu meinem Erstaunen an einem weiteren Tisch einige Familienmitglieder und noch andere Personen, die ich nicht so bewusst zur Kenntnis nahm. Ich fragte: „Was macht ihr denn hier?“ Dann sah ich auf dem Tisch vor ihnen eine große Platte aufgehäuft mit Bouletten (Frikadellen) und/oder anderem gebratenem Fleisch, sowie eine große Schüssel mit Kartoffelsalat oder Kartoffelbrei. Abermals wunderte ich mich, es war doch Kaffeezeit. Ich stand am Kopfende dieser Tafel, hier war kein Stuhl, wogegen die Längsseiten besetzt waren, als ich plötzlich in der Bauchgegend, etwas links unter den letzten Rippen, ein sehr festes und intensives Krabbeln verspürte. Ich panischem Schrecken öffnete ich hastig meine Kleidung in dieser Höhe – ich schien noch über der Bluse eine Jacke mit gebundenem Gürtel gehabt zu haben. Schaudernd und in Erwartung eines schmerzhaften Bisses oder Stiches, griff ich mit der Hand hinein. Ich zog an einem sich heftig windendem hartschaligen Tier mit mehreren Zappelbeinen. Grausige Gedanken an eine riesige käferartige Spinne oder ähnliches bewegten mich inzwischen. Als ich es letztlich losgerissen hatte und mich bemühte, es von den Fingern meiner linken Hand abzuschütteln, wagte ich nicht es mir anzusehen. In diesem Falle Gott sein Dank, hatte ich auch wieder ziemliche Sehschwierigkeiten.

1982

Irgendwie hatte ich das Empfinden jetzt fernsehen zu müssen, ob ich wollte oder nicht und deshalb vermutete ich, in Marthas Zimmer zu sein. Obwohl ich meine Umgebung und andere Personen nicht wirklich wahrnahm, waren aber wohl weitere Menschen um mich herum. Nach dem Aussehen kam es mir eigentlich auch nicht wie Marthas Zimmer vor. Ergeben sah ich nach vorne, ohne dass ich das Gefühl hatte in einen Fernseher zu schauen – ich sah alles direkt vor mir, eher war es wie im Kino in den vorderen Reihen. Gleich darauf triumphierte ich innerlich und dachte etwas höhnisch: „Na bitte, gleich wieder so ein primitiver Krimi, der mit Gewalt auf „gruslig“ getrimmt wurde!“:

Eine dunkle nächtliche Szene, vielleicht eine Hauswand, vielleicht eine ebene Fläche an/auf der ein Mann lag, offensichtlich besinnungslos. Eine linke Hand ( mit Handschuh?) kam aus dem Dunkel, zog mit den Fingern vom mir zugekehrten Oberschenkel etwas Hosenstoff mitsamt Fleisch etwas in die Höhe und eine rechte Hand stach mit einer Spritze in das hochgezogene Beinfleisch. Hier war mir klar, dass der Mann am Boden gerade umgebracht wurde und ich erschrak darüber fast so, als würde es in Wirklichkeit geschehen und nicht im Fernsehen. Gleich darauf schwenkte das Bild zum Gesicht des Opfers. Voller Erstaunen bemerkte ich, dass Augen  und Mund von bunter Farbe, alle Farben ineinander, umgeben waren, etwas ellipsenförmig. Die Augen waren halboffene Schlitze. Durch die Farbe bekam das Gesicht einen leicht grinsenden Ausdruck. Zum Schluss kamen noch einmal die Schuhe ins Bild, dieses mal in Großaufnahme und jetzt sah ich, dass sie sich zu fransigen Gebilden verformt hatten, gerade noch war die Form der Schuhe noch erkennbar. Sie wirkten wie bereits vermodert. Vorher hatte ich allerdings von der ganzen Figur den Eindruck, als würde sie gerade erst umgebracht – wegen der Hände mit der Spritze. Das Opfer war relativ zierlich, dunkle Kleidung und dunkle kurze Haare. Da es sich um Nachszenen handelte, konnte ich außer dem Gesicht weiter keine Farben erkennen. Das Gesicht war wohl zum Erkennen der Farben etwas ausgeleuchtet, ebenso wie die agierenden Hände des „Täters“.

Als ich aufwachte, dachte ich noch eine Weile intensiv an diese Szene zurück, als ich eine gute akzentuierte Stimme sagen hörte: „Quatsch!“ Dies ist ein Ausdruck, den ich öfter zu mir selbst sage, wenn ich an etwas Unangenehmes nicht länger denken möchte. Hier hat das offensichtlich jemand für mich gesagt.

1990

Ich ging mit Margot spazieren. Es war Nebel und vor uns tauchte der Funkturm auf. Den Turm konnten wir genau mit unseren Blicken bis zur letzten Spitze nach oben verfolgen, aber der Fuß (der Beginn) war total im Nebel, wie auch die Straßen um uns herum. Wir waren aber trotzdem guten Mutes, das Laufen machte uns nichts aus. Wir wussten, dass wir in die linke Richtung abbiegen mussten, dann diese und jene Straße und dann ist dort unser Ziel oder unser Zuhause - ich weiß es nicht genau.

Zwischendurch sahen wir eine roboterähnliche Gestalt auf den Funkturm zulaufen. Dazu musste er auch an uns vorbei und wir sahen, dass er hinten (am verlängerten Rücken) rautenförmig mit kleinen Birnen beleuchtet war. Er stapfte dann die im Nebel liegenden vermutlichen Stufen zum Fuß des Funkturms hoch.

 

1999

Im Traum waren Margot und ich an einem hellen Strand. Die Sonne schien und das Wasser war ganz klar und türkisfarben. Allerdings schwammen im Wasser teilweise sehr merkwürdige Tiere / Fische. Als ich während des Schwimmens einem Fisch oder anderes mit einem großen Hirschgeweih begegnete, schwamm ich schnell rückwärts zu einem durch Leine und Korken abgetrennten Teil des Wassers. Dann hielt ich Brustschwimmen doch für richtiger, wer weiß, auf was ich sonst noch stoßen würde. Aber dicht bei meinem Kopf sah ich nur ein kleines froschähnliches Tier und etwas weiter Fische, glaubte ich wenigstens.

Dann stand ich wieder am Strand und wollte erneut ins Wasser. Ich sah Lilo im Sand sitzen. Das war praktisch, denn Margot gab ihr ihre Handtasche zum aufpassen. So konnte sie mit ins Wasser kommen. 

 

2001

Margot, ich und wahrscheinlich noch jemand, befanden uns in einem Raum. Auf einem Tisch wollten wir einen Zirkus mit Jahrmarkt aufbauen. Mit der linken Hand holte ich von seitwärts eine Figur bzw. ein Modell nach dem anderen und sagte jeweils laut, was es war. Dann schlug ich vor, alles doch lieber auf dem Fußboden aufzubauen, weil dort mehr Platz sei. Gleich darauf saßen wir unten. Plötzlich sah ich direkt unter dem Teppichrand eine kleine Maus entlang rennen. Eine Körperhälfte unter dem Teppichrand, die rechte Hälfte außerhalb. Und sehr überrascht stellte ich fest, dass die kleine Maus goldblitzende Augen hatte. Ich fragte laut, was das Tierchen hier mache und bekam zur Antwort, dass sie sich hier immer „Süßstoff“ abholt. Nach dieser Auskunft nahm ich einen Süßstoffspender, schnippte eine Tablette heraus und warf sie ins Zimmer. Sie fiel genau in die Aufbauten. Gerade, als ich, besser gezielt, eine zweite werfen wollte, drehte ich mich um und sah hinter mir eine Katze laufen. Ich warf die Tablette nun lieber nicht, es war nicht ratsam, die Maus jetzt ins offene Zimmer zu locken. 

 

 

 

 

 

 

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