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Träume
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Intensive
Gefühle
1981
Ich
kam mit einigen Menschen in eine Hütte, die offensichtlich den Winter
über nicht bewohnt war. Alles war dunkel, selbst das Etagenbett an der
Wand. Die Betten müssen wohl noch unbezogen gewesen sein. Zuerst dachte
ich, sie wären voller Kohlenstaub, aber der "Schmutz" färbte
nicht ab. Ein alter Mann, wohlbeleibt, untersetzt, mindestens 70 Jahre
alt, saß auf einem Stuhl und schien etwas erschöpft zu sein (evtl. von
einem längeren Anmarsch?). Um ihn und mir herum bemühten sich die
anderen Erwachsenen (?) Wärme in den Raum zu bekommen und heizten tüchtig
ein. Ich bemerkte naseweis, die Kälte sei ja kein Wunder, denn die Hütte
sei ja den ganzen Winter über nicht bewohnt gewesen und so wäre sie
total ausgekühlt. Dem alten Mann gegenüber spürte ich eine
ausgesprochene Wärme und Sympathie; umgekehrt schien es ebenso zu sein;
offensichtlich sollte ich mit ihm dort auf der Hütte einige Zeit
bleiben und er freute sich ebenso darauf wie ich. Ich hörte wie er mich
mit „Rudi“ anredete. Zwischendurch turnte ich auf dem dunklen
Etagenbett oben herum. Die Hütte war nun endlich warm geworden. Ich sah
meine schwarzen Röhrenhosenbeine baumeln, ich war barfuß, hatte aber
total saubere Kinderfüße.
Auffällig
war hier das starke Gefühl, dass ich dem Mann entgegenbrachte. Merkwürdigerweise
auch jetzt noch, in der Rückerinnerung an diese Szene, empfinde ich so
etwas wie Sehnsucht nach diesem alten Mann, obwohl
ich ihn gar nicht kenne.

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