Träume

Natur und fremdartige Landschaften, Bauten

 

 

1981

Ich befand mich in einem großen Gebäude und ging eine breite Treppe hinab. Ich wollte zum Ausgang. Außer mir befanden sich noch einige Menschen auf der Treppe, teils kamen sie von unten, teile gingen sie, wie ich, hinab. Die Wände neben der Treppe waren beige bis ockerfarben und voller bunter Gemälde, die mir ägyptisch vorkamen, genau konnte ich es nicht sehen. Es können auch Motive aus der alten Kultur von Kreta gewesen sein. Ich hatte etwas Schwierigkeiten die Bilder bewusst in mir aufzunehmen. Ich kam zu einer Hintertreppe, auch diese war ziemlich breit, doch das Licht war etwas gedämpfter. Hier befanden sich ebenfalls sehr schöne bunte Malereien – etwas kleiner als vorher, so etwa 30 bis 40 cm hoch. Hinter mir hörte ich die Stimmen zweier Frauen, die sich unterhielten. Eine erzählte gerade, dass es hier den Geist der „blauen Dame“ geben solle. Ich musste innerlich über diese Worte lachen. Plötzlich sah ich mehrere Stufen unter mir, mir genau entgegenkommend, eine hellblaue säulenartige und durchsichtige Rauwolke, die ungefähr menschliche Formen hatte. Angst hatte ich keine, im Gegenteil, ich überlegte halb belustigt und halb ernsthaft, ob dies wohl die sogenannte „blaue Dame“ sei. Als wir uns trafen, ging ich ohne etwas zu verspüren durch die Erscheinung hindurch.

Nun befand ich mich außerhalb des Gebäudes, das umgeben war von einem  weitläufigen flachen Gelände mit breiten Wegen oder Straßen, dazwischen  Rasen oder Wiesen. Von außen war das Haus ein riesiger runder oder viereckiger Bau (entfernt an ein großes Zirkuszelt erinnernd), weißlich und mit  vielen runden Kuppelt, Säulen und Türmchen. Keine der Säulen und Türme ragte weit in den Himmel. Links neben dem Gebäude, getrennt durch eine Wiese, lagen die Reste eines weiteren gelblichen Prachtbaus. Ich bedauerte bei diesem Anblick, dass ein so schönes Gebäude abgerissen wurde und nur, um hier vielleicht einen modernen Bau zu errichten. Erleichtert war ich dann aber darüber, dass „mein“ Haus so gut in Ordnung war und weit davon entfernt abgerissen zu werden.

1984

............. Ich stand  (vielleicht anschließend) an einem Drahtzaun gelehnt, Margot vor mir, die einen Mann (evtl. wieder der Arzt)  ausfragte nach den Blumen, die am Zaun wuchsen. Es sollten Rosen sein, große Büsche, die mindestens einen halben Meter über den normal hohen  Zaun ragten. ch blickte nach oben und sah sie voller Blüten. Jeder Busch eine andere Farbe, alles Pastellfarben; die Gelben waren leicht mit Braun durchsetzt, vielleicht schon etwas abgeblüht? Ich wunderte  mich über die Blüten, und zweifelte daran, ob es wirklich Rosen waren. Die Ränder der äußeren und inneren  Blütenblätter waren zerfasert wie bei Federtulpen. Links und schräg links im Hintergrund stand je ein Baum, vielleicht Essigbäume oder auch große Weiden (den Blättern nach). Die Blätter dieser Bäume aber waren merkwürdigerweise leuchtend elfenbeinweiß. Darüber ein blauer Himmel, rechts neben mir der Zaun mit den ebenfalls sehr merkwürdigen pastellfarbenen Blumenbüschen und die Sonne schien auf mich - einen Augenblick lang genoss ich diese Szenerie in der ich mich befand - ein richtiges Sommerbild. Zwar wunderte ich mich über die Farbe der Blätter auf den Bäumen, fand sie so aber sehr wirkungsvoll und schön.

 

1999

In einem weiteren Traum ging ich mit jemandem in einer ganz herrlichen weiten Berglandschaft spazieren. Eine Idylle: blauer Himmel, leicht farbiger Dunst im Hintergrund zwischen den Berggipfeln, grüne Täler, ab und zu ein paar bunte Ortschaften oder auch nur ein paar Häuser. Wir befanden uns auf einem Höhenweg oder -pfad und wir hatten eine ungehinderte Aussicht. Richtig unwirklich schön. Manchmal trafen wir auf große weiße Felsformationen, die wie riesige Felsen aus Gips aussahen. Über solche weißen Felsen mussten wir auch hinüberklettern bzw. irgendwie drum herum klettern. Und immer wieder neue wunderschöne Aussichten. Einmal sah ich beim Klettern in dem Gips einen Fußabdruck einer geriffelten Sohle. Der Fels schien also mal weich gewesen zu sein. Bei den Ortschaften konnte beim Hinsehen richtig zoomen, also plötzlich wie mit einem extrem guten Fernglas die Wege/Straßen/Plätze/Häuser oder Menschen ganz nahe sehen. Die Orte waren irgendwie anders als sie mir sonst bekannt sind. Sehr sauber, ohne Autos, ab und zu sogar Pools auf der Straße, mit klarem, hellgrünen Wasser gefüllt. In einem länglichen Becken in der Nähe einer großen Glasscheibe in einer Hauswand lagen sogar Menschen ausgestreckt darin, nur die Köpfe schauten heraus. Es sah für mich so aus, als hätten sie auch noch ihre Kleidung an. 

 

2001

Margot und ich waren mit zwei uns im Traum bekannten Frauen unterwegs. Es ist mir nicht mehr klar, was für ein Gefährt wir hatte: Fahrräder, Auto .... ? Wir fuhren durch eine irgendwie grandiose Landschaft und ich fragte mich, wieso wir hier nicht schon öfter hergefahren sind. Als erstes faszinierte mich wieder die Weite. Soweit das Auge reichte, nur Berge. Wir waren also ziemlich weit oben. Die Berge selbst aber sahen merkwürdig aus, alle Kuppen und Felsen abgerundet und nicht grau oder gelb-braun, sondern durchweg grünlich bemoost hatte ich den Eindruck. An den Felsen in unmittelbarer Nähe sah ich aber, dass es doch glatte, unbemooste, grüne, abgerundete Felsen waren. Die ganze Landschaft wirkte wie nicht von dieser Welt. Der Weg, den wir entlang fuhren war keine Straße, sondern es war ein ca. 2 m breiter, sehr langer Felsabsatz mit oben teils runden und flachen Steinen. Trotzdem spürte ich beim Fahren kein Holpern, glatt und rasant fuhren wir geradeaus. Rechts von uns ging es ziemlich tief hinunter. Dann plötzlich schienen wir doch vom Weg abgekommen zu sein. Margot und ich rutschten über die Kante, die beiden Frauen saßen auf dem Weg. Mühsam krallte ich mich an kleinen, manchmal nur Zentimeter großen Vorsprüngen fest, um nicht ganz abzurutschen. Margot, rechts neben mir, war mit dem Oberkörper 30 bis 50 cm höher und konnte mit ihrem rechten Arm über die Kante greifen. „Lass um Gottes willen nicht los!“, rief sie mir eindringlich zu und versuchte, oben etwas Festes zu fassen. Ich klammerte mich also weiter mit den Fingern an kleine Unebenheiten und versuchte auch meine Füße abzustützen, damit ich mich evtl. wieder höher schieben konnte. Dabei ärgerte ich mich über die beiden Frauen, die dort oben saßen und nichts unternahmen – Hauptsache, sie waren in Sicherheit! Inzwischen hatte Margot oben etwas zu fassen bekommen was hielt und zog sich langsam hoch. Ich glaube, ich habe mit der rechten Hand auch noch etwas ihre Beine schieben können. Oben angekommen, reichte sie mir ihre Hand und zog mich ebenfalls wieder auf den Weg. 

 

 

 

 

 

 

Home         

Zurück Träume    

Anfang