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Träume
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Allgemeine
ungewöhnlich intensive Träume

1981
Diese
4 Teile eines "Traumes" sind ein typisches Beispiel dafür,
dass ich morgens Traum und Außerkörperlichen Zustand nicht mehr
auseinanderhalten konnte, weil ich sofort mit einem intensiven Traum
weiterschlief - irgendwie ging alles ineinander über:
1.
Um mich herum war es stockfinster. Ich tastete um mich und spürte
ganz dicht links und rechts neben mir ein Gitter
o. ä., offensichtlich ein langer, ganz schmaler, eingezäunter
Gang, stellte ich fest. Von weit vorn hörte ich Stimmen. Aus diesen
glaubte ich vor allem amerikanische Sprachklänge herauszuhören. Nun
machte ich mir etwas Sorgen darüber, was sein würde, wenn ich auf
diese Menschen stoße, denn es war hier unmöglich, dass zwei Personen
aneinander vorbeikommen.
2.
Ich folgte jemanden (?) in ein Haus. Dieser Jemand verschwand im
Hintergrund eines nur sehr spärlich beleuchteten Raumes gleich hinter
der Tür (Kerzenlicht oder abgedeckte Lampe). Ich stand ein bisschen
unschlüssig herum und wusste nicht, was ich hier sollte. Vor mir stand
plötzlich wie ein Turm ein schlanker großer Mann, ca. 40 bis 50 Jahre
alt – vielleicht war ich aber auch nur wieder kleiner. Vermutlich trug
der Mann einen Anzug, hatte kurze Haare, deren Farbe ich nicht erkennen
konnte, sein Gesicht war braun mit vielen kleinen Sonnenfältchen,
vielleicht täuschte aber auch das Licht. Er schien mich etwas zu fragen
und ich erwiderte, dass ich wunschlos glücklich wäre. Mit diesen
Worten überspielte ich meine Verlegenheit. Ich glaubte dann zu sehen,
dass der Mann fast unmerklich zu der Frau hinübernickte, die in einer
doppeltürgroßen Öffnung in der Wand am Pfosten gelehnt stand. Hinter
der Öffnung befand sich wohl noch ein im Dunkeln gelegener Raum. Die
Frau war Asiatin, d. h. Japanerin oder Chinesin in europäischer
Kleidung – Rock und Bluse oder Kleid. Mir wurde durch das Nicken des
Mannes, der eigentlich aber einen angenehmen Eindruck machte, sehr
unbehaglich zumute und ich dachte, dass es besser wäre, mich
abzusetzen. Vorsichtig versuchte ich, mich zur Tür zu schieben. Plötzlich
konnte ich nichts mehr sehen und ich spürte, wie meine beiden Schultern
zusammengepresst wurden, so dass ich mich nicht mehr bewegen konnte.
Irgendwie wurde ich dann anders fortbewegt. In meinem Mund spürte ich
ebenfalls einen unangenehmen Druck, als wenn mir eine Hand den Mund
zuhielt und sich Finger der Hand noch zusätzlich meinem Mund befanden.
Verzweifelt versuchte ich das auszuspucken und darüber vergaß ich
sogar andere Ängste zu empfinden. Voller Verwunderung hörte ich mich
dann laut und anhaltend sehr hoch schreien, obwohl mein Mund noch voll
war und ich keinen Ton herausbringen konnte. Ich staunte darüber, wie
mir das so nur mit meinem Kopf gelang.
3.
Wie auch immer, nun befand ich mich wieder in dem vorher
beschriebenen Raum, nur, dass dieser jetzt ohne Licht war. Im Schein
eines ganz leicht beginnenden Morgengrauens oder vielleicht auch
Mondlichts, sah ich, dass keine Menschen da waren und ich hoffte nun,
unbemerkt weglaufen zu können. Ob die Tür verschlossen war oder nicht,
weiß ich nicht, denn ich war auf einmal draußen, ohne die Tür auch
nur angerührt zu haben. Es war wieder völlig dunkel um mich herum. Ich
hatte eine kleine Bleistifttaschenlampe in der linken Hand und versuchte
diese anzuknipsen. Ich sah aber keinen Schein. Als ich die Lampe jedoch
nach oben richtete, sah ich einen großen, hellen und runden
Scheinwerferkegel etwa 500 m rechts über mir an einem Stück Wald oder
Gebüschrand. Wieder staunte ich, dieses Mal über die Kraft meiner
kleinen Lampe. Als ich jedoch versuchte vor mich hin zu leuchten, ging
sie wieder nicht. Nur einmal sah ich ein Stück Wiese. Ich schien mich
auf einem Wiesenhügel zu befinden und bewegte mich weiter bergauf.
4.
Oben lag eine kleine Straße, auf der gegenüberliegenden Seite
kleine Einfamilienhäuser, deren Stil ich nicht erkennen konnte, mit Gärten.
Aus dem Hintergrund dieser Gärten hörte ich auf einmal unsere
Siamkatze Lady Blue
schreien. Ich rief sie erschrocken, auf keinen Fall wollte ich sie hier
zurücklassen. Sie kam auch sofort an. Wir gingen weiter die Chaussee
geradeaus. Auf der rechten Seite waren Wiesen, die Häuser mit Gärten
links, aber sie hörten dann auch gleich auf. Es folgte ein Weg zwischen
Wiese und halbhohem Wald. Ich hoffte sehr, dass dieser Weg
zu dem langen engen und dunklen Gang führte, durch den ich
glaubte irgendwie gekommen zu sein. Mir war klar, dass der Weg nach
Hause weit war. Neben mir sah ich die kleinen braunen Pfoten von Lady
Blue tapfer laufen und ich machte mir Sorgen, ob sie die Strapazen des
weiten Weges ins Ungewisse aushalten würde. Es kam rechts eine Querstraße
– ebenfalls ohne Häuser. Lady Blue blieb zurück. Als ich mich umsah,
spielte sie gerade mit schwarzen schattenhaften Figuren auf der Straße
(ca. 15 cm hoch). Als ich genauer hinsah,
glaubte ich in diesen Figuren Menschen zu erkennen. Nun befürchtete
ich, Lady Blue könnte mit ihren Krallen
eine der Figuren verletzten und rief sie zu mir, ich wollte ja
auch so schnell wie möglich weiter. Sie kam auch gleich wieder
angelaufen. Mit den Worten im Gehirn: “Komm, komm, Lady Blue, komm,
komm, meine Süße!“ wachte ich dann auf. – Margot erzählte mir später,
dass Lady Blue tatsächlich vor der Schlafzimmertür geschrieen hatte.

1982
Ich
betrat einen Balkon und wieder befiel mich, wie in Träumen schon so
oft, diese unerklärliche Höhenangst. Als ich das Geländer anfasste,
geschah das, was ich insgeheim befürchtet hatte, das Geländer kippte
nach hinten über und ich stürzte mit. Es muss wohl ein Hochhaus
gewesen sein, denn ich hatte noch Zeit genug, den unangenehmen Fall zu
spüren und zu hoffen, dass ich den Aufprall nicht mehr merken würde.
Ich fiel dann noch ein zweites Mal aus einer solchen Höhe herunter und
wieder hoffte ich, den Aufprall nicht mehr zu „erleben“. Ein drittes
Mal hielt ich mich oben an einer eisernen Krampe o. ä. fest, die neben
dem Balkon oder am Dachfirst befestigt war. Aber kaum hatte ich diese
angefasst, hielt ich sie auch schon in der Hand und ich starrte vor
Entsetzen auf das kleine rostige Loch, wo die so stabil aussehende
Krampe gesessen hatte. Gerade noch konnte ich mich irgendwo anders
festklammern. Meine untere Körperhälfte und die Beine hingen über den
Abgrund. Fast tonlos flüsterte ich
jemandem, der wahrscheinlich auf dem Dach war, zu: „Bitte hilf
mir!“ Doch dann wurde mir gleich klar, dass es zu lange dauern würde
bis dieser Jemand meine Lage begreifen würde und bemühte mich selbst
noch einmal verzweifelt. Dann schaffte ich es auch, mich auf das Dach zu
ziehen.

1982
Ich
saß im Büro und stellte fest, dass meine Tür schon wieder offen
stand, anscheinend war ich schon einmal deswegen aufgestanden. Ärgerlich
stand ich also wiederum auf und schob sie zu. An der Tür hing eine
Zeitung o. ä. mit einem Bild. Darunter stand: „......... und sein
Sohn“. Mich interessierte Herr Sowieso und Baby oder Kleinkind nicht
und warf daher beim Zumachen der Tür nur einen flüchtigen Blick
darauf. Es war ein älterer Mann mit weißen Haaren, etwas von der Seite
aufgenommen; von einem Kind sah ich nichts.
Kaum
saß ich wieder an meinem Schreibtisch, als die Tür wieder aufgemacht
wurde und zwar von einer jüngeren, aber etwas bieder gekleideten Frau,
deren Gesichtszüge ich nicht mehr weiß und ebenso auch keine anderen
Einzelheiten. Sie sprach mit jemanden im dunklen kleinen Vorflur. Ich hörte
so etwas ähnliches wie: „Der schreit nicht, er kann überhaupt nicht
schreien!“ Ich nahm an, dass es um ein besonders freundliches
Kleinkind ging, sah aber keins. Dafür fiel mein Blick auf zwei
Zeitungen, die die Frau im Arm hatte. Sie
hatten die Form und die Aufmachung des „Spiegels“. Als
Titelbild erkannte ich voller Überraschung den Kopf meines Vaters und
zwar das reproduzierte und vergrößerte Passfoto, das Vati von sich
selbst aufgenommen hatte; auf der anderen Zeitung Oberkörper und Kopf
der letzten Aufnahme von ihm, vier Monate vor seinem Tod. Nur war er auf
der Zeitung etwas schmaler und dunkler – in Farbe wäre er wohl
brauner im Gesicht gewesen als zu Lebzeiten, obwohl er nie blass war.
Die Frau hielt mir eine Zeitung hin und ich war unsicher: Konnte es
sein, dass mein Vater auf der Titelseite von zwei Nummern des Spiegels
abgebildet war? Obwohl es vom Aussehen her keinen Zweifel gab, fragte
ich dennoch zurück: „Wer ist denn das?“ Etwas ironisch antwortete
die Frau: „Das ist doch dein Vater!“ - - „Ja, ja“, erwiderte
ich, „und das andere hier auch“, dabei wies ich auf die zweite
Zeitung. Gerade wollte ich die erste aufschlagen, um zu lesen was darin
über ihn stand, als die Musik in unserem Radiowecker ertönte und alles
war vorbei.


1982
g
Irgendwie hatte ich einen uniformierten Mann mit Kneifer oder Brille vor
meinem
geistigen Auge, dazu noch 1 bis 3 weitere Personen. Im Vordergrund und
im Hintergrund schien nichts zu sein. Dann waren alle plötzlich, wie
Zauberei, einen kurzen Augenblick verschwunden, d. h. der Uniformierte
und die anderen blickten vorher so angestrengt nach vorne, als wollten
sie mit ihren Blicken etwas zu sich ziehen. Sofort tauchten sie aber aus
einem dichten Nebel wieder auf, der sich schnell von der Mitte her nach
allen Seiten verzog, wie das Aufblenden einer Kamera. Nun waren es
jedoch wesentlich mehr Personen, ca. 15 – 20. Vor ihnen schien nichts
zu sein, es wirkte aber als würden sie an einer Küste stehen; hinter
ihnen ragten dicht steile graue Felsen empor. Eine Stimme, irgendwie um
mich herum, sagte etwa: „Gott
sei dank sind wir wieder alle beisammen!“
Anschließend
war um mich herum nur Dunkelheit, bis ein ca. 60 cm ø großer
Scheinwerferkegel vor mir an einer Bücherwand entlang glitt.
Interessiert betrachtete ich die Bücherrücken und wieder sagte eine
Stimme, die auch um mich herum zu sein schien, einen Titel laut. Leider
vergaß ich diesen Titel sofort wieder, da meine Aufmerksamkeit noch
immer dem wandernden Lichtkegel galt. Mir kamen die Bücher und ihre
Anordnung sehr vertraut vor, so als würde ich alles kennen, aber es war
nicht unsere eigene Bücherwand. Ganz links oben hielt der Lichtkegel über
einer Serie, ca. 15 – 20 Bände, gleich großer und gleich dicker Bücher
an. Ich sah kurz vor meinem geistigen Auge wieder den uniformierten Mann
und einige andere Personen, die auf einem Inselplateau umherstreiften.
Ich wusste nun, dass es sich um die Buchserie „Die Abenteuer der
Familie ......“ o.ä., handelte.


1985
Ich
stand in einem breiten Flur oder Durchgangszimmer. Hinter diesem befand
sich quer noch ein Raum oder Saal sowie auch vor dem Flur. In sämtlichen
drei Räumen befanden sich gedeckte
Tafeln in der Mitte. Der
hintere Raum schien ziemlich dunkel zu sein, der mittlere Raum, in dem
ich abwartend stand, wurde durch den vorderen strahlend hellen Raum
erleuchtet. Diverse Gruppen und Einzelpersonen in altertümlicher
Kleidung (Anfang bis Mitte des 18. Jahrhunderts) kamen durch den Raum
und strömten nach hinten. Ich konnte gut die weißen Perücken
(Mozart, Schiller) erkennen
sowie die teilweise altrosa Bekleidung mit goldenen oder silbernen
Verzierungen und weißen Strümpfen an den Beinen der männlichen
Gestalten. Ich beschloss, nun meinen Platz aufzusuchen. Ich wusste auch
genau wo ich hingehörte. Ich ging also nach vorn in den hellen Saal
und setzte mich an der festlich gedeckten Tafel nieder. Um mich herum schienen diverse
weitere Menschen in dieser barocken Kleidung zu sein.

1990
Im
Urlaub träumte ich, dass ich nachts aufstand und aus dem Fenster sah.
Hinter dem Berg in Richtung Ozean begann plötzlich ein Erdbeben, wie es
aussah. Es schien ein Vulkan auszubrechen. Mit dumpfen Grollen, Poltern
und Knallen flogen riesige schwarze Wolken nach oben und sackten wieder
in sich zusammen, wahrscheinlich älteres Lavagestein. Ich hatte zwar
keine direkte Angst, hielt es aber dennoch für klüger, Margot zu
wecken und uns anzuziehen, damit wir ins Freie gehen konnten. Ich weckte
sie also und griff mir meine bunte lange Hose und den dunklen Sweatshirt
vom Jogginganzug.

1996
Im
Traum wollten Margot und ich irgendwo hin. Bevor wir uns um eine Fahrgelegenheit kümmern konnten, sagte uns jemand,
dass wir das lassen sollen, denn ein spezieller Freund würde uns in
einem speziellen Fahrzeug befördern. Noch bevor diese Szene irgendwie endete, fühlte
ich mich mit Schwung hoch hinauf gehoben. Etwas verwirrt blickte ich um
mich, es schien ein winziges
(Shuttle)Schiffchen zu sein. Dummerweise saß ich ganz zur rechten Seite
gedreht und konnte deshalb nur seitlich nach unten sehen, nicht nach
vorn. Vor mir, d. h. vor meiner linken Schulter saßen noch zwei bis
drei Personen. Ob sie auch nach einer Seite
oder nach vorn gerichtet waren, konnte ich nicht sehen, ich nahm
an, dass sie "normal" nach vorn saßen. Rings um mich herum
war es offen und die Seitenwand des Fluggerätes ging mir nur bis zu den
Knien. Das war auch der Grund, weshalb ich mich nicht nach vorn drehte,
wie ich es gerne getan hätte. Ich fürchtete, beim Aufstehen alles ins
Schwanken zu bringen und schlimmstenfalls hinunter zu stürzen.
Vielleicht war ja auch eine durchsichtige Kuppel über allem, denn ich
spürte keinen Fahrtwind, sondern hörte nur ein leichtes
Brausen. Natürlich genoss ich den Flug auch sehr, die Höhe, die
Geschwindigkeit, der blaue Himmel und der Sonnenschein und der herrlich
klare Blick nach unten auf die Landschaft und auf Wasser.
Es
ging sehr hoch hinauf und ich wusste, wenn wir wieder landen, befinden
wir uns in einem anderen Land bzw. auf einem anderen Kontinent. Die
Landung erfolgte überraschend schnell und meine Vermutung bestätigte
sich (!?)
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