|
Träume
|

Ärztliche
Behandlungen
Hier
sind Träume, in denen ich mich auf einer Bahre / Liege, im Krankenhaus
oder bei Ärzten "wiedergefunden habe". Manchmal waren diese
Träume beängstigend realistisch. Jetzt im Nachhinein bin ich mir bei
einzelnen Szenen nicht sicher, ob ich geträumt habe oder im
außerkörperlichen Zustand tatsächlich irgendwo gewesen bin.
1982
Ich
lag irgendwo - vielleicht auf dem Fußboden, vielleicht auf einer Liege
oder Trage. Ein Herr Dr. Müller im Arztkittel saß rechts an meinem Fußende,
ergriff meinen nackten Fuß an der Ferse und drehte ihn hin und her, drückte
hier und da, dann bemerkte er laut: „Der Krankenwagen ist schon
unterwegs, er wird gleich hier sein.“ Mir war alles egal, ich wunderte
mich auch nicht, obwohl ich mich nicht erinnern konnte, was mit mir
passiert war.

1984
Ich
befand mich im Wartezimmer eines Naturheilarztes. Das Wartezimmer war in einem sehr
unordentlichen Zustand, eine Menge alter Sachen und Kleidung lag herum.
Ich war von irgendjemand darauf vorbereitet worden und versuchte, mich
nicht daran zu stören. Der Arzt sollte gut sein. Mein Kopf war durch
eine Erkältung sehr dumpf, auch hatte ich ziemliche Halsschmerzen.
Während ich noch unentschlossen am Fenster stand, fiel mir ein, dass
ich gar kein Geld dabei hatte. Mir war das sehr unangenehm und ich
überlegte, ob der Arzt es mir wohl gestatten würde, das Geld
anschließend nachzubringen. Oder sollte ich lieber wieder gehen? Bevor
ich mich entscheiden konnte, bat mich der Arzt (ein Mann mittleren
Alters, vielleicht etwas schütteres,
kurzgeschnittenes Haar, schlank, ca. 45-55 Jahre alt, ins Sprechzimmer.
Hier war es fast genauso unordentlich, wenn auch nicht ganz so schlimm.
Ich trug ihm meine Beschwerden vor. Er nahm mir aus dem rechten Unterarm
Blut ab, wobei er wohl einmal die Spritze auswechselte, denn mir ist
besonders in Erinnerung, dass die Nadel lose im Arm hing, ringsherum
etwas Blut. Danach schrieb er ein Rezept aus. Er hielt es beim Aufstehen
in der Hand und ich versuchte es zu lesen, nachdem ich ebenfalls hinter
seinem Schreibtisch aufgestanden war.
Zuerst
las ich 'Fencheltee'. „Nun“ dachte ich, "den trinke ich ja im
Augenblick genug". Dann aber den Namen Beethoven und ein
Musikstück dazu. War es die 9.
oder 6. Symphonie? - ich weiß es nicht mehr. Doch ich empfand es als
angenehm, gegen Krankheit Musik verschrieben zu bekommen und
ausgerechnet auch noch von Beethoven,
wo er doch, wie ich an einem Ständer
in der Praxis sah, noch eine ganze Menge anderer Platten hatte, z.B.
Chopin, wie ich lesen konnte. Woher wusste der Arzt, dass
Beethoven mein Lieblingskomponist ist. Das dritte Wort schien eine
Fremdsprache zu sein, vielleicht Latein. Dies hielt ich für eine
Medizin, die ich mir gleich in einer Apotheke besorgen wollte. Ich
kramte in meiner Tasche und fand zu meine Freude doch noch 20,-- DM,
somit konnte ich den Arzt sogar gleich bezahlen.
Ich stand
(vielleicht anschließend) an einem Drahtzaun gelehnt, Margot vor
mir, die einen Mann (evtl. wieder der Arzt)
ausfragte nach den Blumen, die am Zaun wuchsen. Es sollten Rosen
sein, große Büsche, die mindestens einen halben Meter über den normal hohen Zaun
ragten. Ich blickte nach oben und sah sie voller Blüten. Jeder Busch
eine andere Farbe, alles Pastellfarben; die Gelben waren leicht mit
Braun durchsetzt, vielleicht schon etwas abgeblüht? Ich wunderte
mich über die Blüten, und zweifelte daran, ob es wirklich Rosen
waren. Die Ränder der äußeren und inneren
Blütenblätter waren zerfasert wie bei
Federtulpen. Links und schräg links
im Hintergrund stand je ein Baum, vielleicht Essigbäume oder auch
große Weiden (den Blättern nach). Die Blätter dieser Bäume aber
waren merkwürdigerweise leuchtend elfenbeinweiß.
Darüber ein blauer Himmel, rechts neben mir der Zaun mit den ebenfalls
sehr merkwürdigen pastellfarbenen Blumenbüschen und die Sonne schien
auf mich - einen Augenblick lang genoss ich diese Szenerie in der ich
mich befand - ein richtiges Sommerbild. Zwar wunderte ich mich über die
Farbe der Blätter auf den Bäumen, fand sie so aber sehr wirkungsvoll
und schön.
Etwas später befand
ich mich scheinbar noch einmal im Wartezimmer des Arztes und wollte dort
ein größeres Paket oder einen Apparat abholen. Während ich noch
versuchte, das unförmige Ding irgendwie fest zu greifen kam der
„Arzt“ in den Raum, wobei er zweimal hintereinander einen
zweizeiligen Vers sagte, der etwa lautete: „ .......hören, manche
Menschen merken gar nicht, dass sie stören.“
Ich wusste nicht, ob ich dies auf mich beziehen sollte oder auf
Margot, die ihn draußen mit ihren Fragen nach den Blumen aufgehalten
hat. Ich fand es sehr unschön von dem Arzt und verabschiedete mich
vorsichtshalber sofort. Draußen ging ich nach links; neben dem Haus war
ein kleiner Hof, zur Straße offen. Im Hintergrund stand eine Mauer und
vor dieser Margot mit einem Fahrrad, die sich wieder mit jemanden
unterhielt. Ich rief sie.
Ich glaubte mich
während der ganzen Szene in einem anderen Land, in dem ich mich nur
vorübergehend aufhielt.

1995
Ich
lag auf einer Trage und
um mich herum ein paar Ärzte
und Schwestern. Sie untersuchten die Ferse meines linken Fußes. Es
schien schon einmal etwas daran gemacht worden zu sein, denn ein Arzt
entfernte von der Fußsohle Mull und Pflaster. Es hatte sich wohl wieder
Schmutz (Eiter ) o.ä. angesammelt, denn der Arzt wies eine Schwester
an, etwas zu holen, worin er das abgelassen könne. Ich hatte
natürlich Angst, es könne weh tun, zumal einer der Ärzte rigoros mit
der Schere herumschnippelte - zu meiner Erleichterung
verspürte ich keinerlei Schmerzen.
(Am
selben Tag spielten wir ein und gerade, als ich Margot den Traum erzählte,
hörten wir beim Weiterhören: „Da lustig - Eiter neu zapfen, dann Glück“)

|