Spotlights 

aus anderen 

Dimensionen

-Transkommunikation-

Dita Schulz  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

                      

 

Tonbandstimmen

Experimente und Forschungen

            

        Der Beginn  

        Allgemeines 

        Die Stimmen (Aussagen geordnet nach Themen) 

        Audio-Beispiele

 

 Der Beginn

Mit dem Wunsch, auch dem Leben nach dem Tod etwas auf die Spur zu kommen, fingen wir also mit unseren Experimenten an. Einen Kassetten-Recorder, Bänder und auch ein externes Mikrofon hatten wir im Haus, Radio sowieso. Es konnte losgehen.

Aber die ersten Versuche waren ein Reinfall. Wir wussten nicht so recht wie es geht. Eine Fernsehsendung mit Friedrich Jürgenson lag schon Jahre zurück und ich hatte damals auch nicht so richtig aufgepasst. Da wir absolute „Büchermenschen“ sind und für Alles und jede Frage, für jedes Problem etwas zum Nachschlagen und Nachlesen haben müssen, besorgten wir uns also erst einmal Literatur zum Thema Tonbandstimmen: Bücher der Nestoren der Tonbandstimmenforschung wie die von dem schwedischen Künstler Friedrich Jürgenson, dem gebürtigen Letten Konstantin Raudive (bereits als Autor diverser anderer Bücher wie "Der Chaosmensch und seine Überwindung" bekannt), dem katholischen Theologen Leo Schmid, dem Ingenieur Dr. Franz Seidl aus Wien und last but not least das erste Buch über Tonbandstimmen von der Schriftstellerin Hildegard Schäfer. 

 

Weitere Titel von Hildegard Schäfer:

 

     Stimmen aus einer anderen Welt

    Wo Schatten ist, ist auch Licht

    Was bedeutet der Tod für Sie?

-Prominente antworten 

    Die Brücke zwischen Diesseits und Jenseits

Und mehr zur Unterhaltung:

    33 phantastische Geschichten, 

hrsg. von Hildegard Schäfer

 

u.a.

Friedrich Jürgenson

  Sprechfunk mit Verstorbenen

 

Weitere Bücher von Dr. Konstantin Raudive zum Thema Transkommunikation:

         Überleben wir den Tod?

        Unhörbares wird hörbar

         Der Fall Wellensittich u. a. 

 

Dr. Franz Seidl

     Das Phänomen der Transzendentalstimmen

Leo Schmidt

     Wenn die Toten reden

 

Waren die Schriften der Ersteren mehr Tonbandstimmen-Geschichte, boten die Bücher von Dr. Franz Seidl und Hildegard Schäfer gute Anleitungen für eigene Versuche. Wir konnten jetzt also richtig anfangen. 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeines

Was wir natürlich noch nicht wussten war, dass wir uns bereits in einem richtigen Schulungsprogramm befanden, das, für uns jetzt nachträglich sichtbar, bereits Ostern 1978 mit der Aufnahme zweier Fotos mit sogenannten „Extras“ begann, sicher aber noch wesentlich früher.

Schon sehr bald nach dem Beginn unserer Experimente bemerkten wir, dass nicht wir es waren, die die Richtung bestimmten. Es war, als hätten einige jenseitige Wesen geradezu auf unsere Tonbandversuche gewartet. Es startete nun in diesem zweiten Anlauf ein bis ins Kleinste durchdachtes und geplantes Training für ein Ziel, das wir auch heute, wie bereits in der Einleitung erwähnt, noch nicht kennen. Auf Psychologie wir kommen, hieß es im Frühjahr 1980. Wenn wir zurückdenken, können wir das voll und ganz bestätigen. Sie schafften es jedes Mal uns bei der Stange zu halten, wenn wir die Intensität unserer Arbeit zurückschrauben oder gar ganz aufhören wollten bzw. wenn wir uns frustriert fragten, wozu wir diese Mühen eigentlich auf uns nehmen. Nie wurde es uns leicht gemacht von unseren Gegenüber. Und wir hatten leider bisher auch niemals irgendwelche Telefon- oder Computerkontakte, in denen vom Jenseits aus in ganzen Sätzen gesprochen oder geschrieben wurde. Dagegen schlagen wir uns noch heute größtenteils nur mit Fetzen herum - selten mal direkte und längere Aussagen am Stück. Wenn sie sagten Arbeit, Arbeit ist da, Arbeit ist gut vorbereitet oder viel Arbeit, meinten sie das tatsächlich so, auch wenn wir das eigentlich anfangs nicht so richtig ernst nahmen. Erst heute kennen wir den Umfang: Es bedeutet bisher 25 Jahre intensive und harte Arbeit in Sachen Tonbandstimmen, die fast alle Freizeit verschlingt. Und wenn sie sagten, Du musst jetzt viel Band verbrauchen, konnten wir nicht ahnen, dass es mehrere hundert Kassetten und Tonbandspulen sein würden. Doch dazu muss ich auch sagen, vermutlich haben wir viel Hilfe und vor allem zusätzliche Energie bekommen, um dieses Pensum zu bewältigen. Margot und ich fragen uns heute so  manches Mal: "Wenn wir gewusst hätten was wirklich alles auf uns zukommt, hätten wir weitergemacht?" – Wir wissen es nicht, mit Ja und Nein lässt sich das nicht beantworten. Spontan tendiere ich zum „Nein". Doch immer wieder ist die Neugier darauf, ob und was nach alledem kommen wird, die Triebfeder zum Weitermachen gewesen und sie ist es noch heute. Die Neugier und sicher auch die psychologische Beeinflussung der Jenseitigen, hat uns immer wieder bewegt, uns auch auf scheinbar Unmögliches einzulassen.

Die erste Zeit verbrachten wir mit Hörübungen: Unsere Namen, die Namen unserer Katzen und unserer Berner Sennenhündin hörten wir auf alle mögliche Art und Weise, von oben, von unten, links, rechts, aus dem Hintergrund, im Vordergrund, als direkte Stimmen, als Umformungen von vorhandener Fremdsprache oder irgendwelchen Geräuschen wie Musik, Gesang, vom Radio, Tonband oder Schallplatte. Sätze waren auch schon 

Fränzi I

dabei. Der Name unserer Hündin „Fränzi“ aber war besonders beliebt. „Fränzi“ schallte uns wirklich von überall entgegen. Später hörten wir kurze und längere Sätze und auch bekamen wir schon mal Antworten auf unsere Fragen. Verstorbene Verwandte und Freunde meldeten sich. Mitte Februar 1980 mit den Einspielungen 39 bis 41/1980 änderte sich die Richtung: Die Verwandten und Freunde tauchten von da ab etwas weniger auf und zum ersten Mal sind konkrete Pläne für die Zukunft erwähnt, auch eine Schule, die wir vorher durchlaufen müssten. Natürlich dachten wir da an eine Größenordnung von vielleicht 1 bis 3 Jahren; das wahre Ausmaß der angekündigten Arbeit ahnten wir aber noch immer nicht. Wenn man den Begriff „Schulzeit“ mal wörtlich nimmt, hätten in der bisher vergangenen Zeit Grundschule, Gymnasium, ein Studium und beginnende Berufstätigkeit untergebracht werden können – und ein Ende ist noch immer nicht abzusehen. Oder sollte das Ende gar die Aufforderung zum Gestalten dieser Website gewesen sein – als so eine Art Abschlussarbeit, Prüfung? Und was kommt danach? Oder irren wir uns - wie schon so oft, was Zeitangaben anbelangt? Auf jeden Fall spielten wir damals erst einmal mit. Wir schlossen uns dem Verein für Tonbandstimmenforschung (VTF) an und sammelten in ihm und in diversen Gruppierungen Erfahrungen. So hatten wir die Möglichkeit, unser Einspielgeschehen mit dem bei anderen Leuten zu vergleichen und uns auch neue Anregungen zu holen.

Fast jeder ernsthafte Experimentator in Sachen Tonbandstimmen setzt seine Erfahrungen und Begabungen auch für die Verbreitung der Sache ein. Die einen forschen mit Hilfe der Technik nach neuen Methoden, um die Einspielungen einfacher und besser werden zu lassen, andere wiederum organisieren Vereine oder leiten Gruppen (wie in Aschaffenburg, Darmstadt und private Gruppen vielerorts sonst), wieder andere geben ihre jahrelangen Erfahrungen weiter, indem sie Bücher schreiben und Vorträge halten. Dann gibt es noch die, die mit ausgefallenen Methoden versuchen die Stimmenqualität zu verbessern: Es wurden schon Staubsauger, Geschirrspüler,  Gefrierschränke und andere elektrische Geräte sowie das Plätschern oder Fließen von Wasser, teilweise sogar mit gutem Erfolg, als Geräuschgrundlage benutzt. Wasser ist sogar sehr geeignet, weil es bereits Stimmencharakter hat, aber gerade deshalb ist es auch eine gute Grundlage für Irrtümer. Darum nehmen wir persönlich es nur sehr selten.

Viele und vorübergehend auch wir, setzen sich für die Weitergabe der Einspieltechnik ein und damit verbunden auch für den Trost von Menschen, die liebe Angehörige oder Freunde verloren haben. Wir machten das ein paar Jahre noch so nebenbei, hörten dann aber wieder auf, um uns erneut voll auf unsere eigenen Einspielungen (die immer nebenberuflich laufen mussten) zu konzentrieren. Wir lernten in dieser Zeit viele nette Menschen kennen. Allerdings waren auch ein paar Leute darunter, die wir lieber nicht ins Haus geladen hätten. Menschen, die bei uns zum ersten Mal mit diesen Dingen in nähere Berührung kamen, spielten sich gleich darauf als große Wissende auf, entweder um sich – im Grunde mit Nichts – einen Namen zu machen oder damit von Gutgläubigen viel Geld zu erschwindeln und das im wahrsten Sinne des Wortes. Und die so Ausgenutzten bemerken es häufig nicht einmal oder viel zu spät. Viele von unseren Besuchern aber blieben jahrelang bei der Sache und halfen und helfen noch heute mit, die Tonbandstimmenforschung zu verbreiten und ihrerseits wieder Leuten mit Trost zu helfen. Ein Schneeballsystem, so sollte es auch sein. Manchmal kamen auch ausgesprochen merkwürdige Menschen mit recht abenteuerlichen Vorstellungen von der Tonbandstimmenforschung, die eigentlich mehr zu einer „Geisterbeschwörung“ gehen wollten. Die Nüchternheit bei den Experimenten schreckte diese dann gewöhnlich schnell und gründlich wieder ab. Auch sonst mussten wir oftmals aufpassen, dass wir von anderen nicht als interessanter Zeitvertreib missbraucht wurden, dazu war uns unsere Zeit zu kostbar. Unser Ziel war es, Menschen dazu zu bringen mit eigenen Experimenten zu beginnen. Denn nur dadurch kann sich jeder von der tatsächlichen Existenz der Stimmen auf Tonband ohne jeden Zweifel und ohne jedes Misstrauen gegenüber anderen, überzeugen. Später verwiesen wir alle Interessierten an die existierenden Gruppen. 

Ein häufiges Argument von sogenannten Tonbandstimmen-Gegnern ist, die Stimmen würden von Leuten auf das Tonband hineingehört werden, die den Verlust eines geliebten Menschen nicht verkraften können. Dem widerspricht die lange Reihe von Experimentatoren (einschließlich uns), die zu Beginn nicht unmittelbar mit dem Tod konfrontiert waren, sondern aus reinem Interesse an der Sache begannen sich damit zu beschäftigen. Und warum, bitteschön, sollten zum Teil laute und deutliche Stimmen „hineingehört“ werden? Wer das behauptet, maßt sich ein Urteil über etwas an, was er nicht kennt. Tonbandstimmen sind etwas, was beweisbar und an keine Medialität gebunden ist. Jeder Mensch kann es versuchen (vorausgesetzt er ist psychisch stabil) und wird bei ernsthaften Versuchen auch schnell Erfolg haben. Wer sich die Mühe nicht macht, aber trotzdem (ver)urteilt  -  na, ja - was soll man von solchen Menschen halten? Man kann sie einfach nicht ernstnehmen. 

 

 

 

Die Stimmen    

Die Stimmen, die auf dem Tonband entstehen, sind Männerstimmen, Frauenstimmen, Kinderstimmen in allen Tonlagen und sehr facettenreich, vom Flüstern bis hin zum lauten Rufen. Den Hauptanteil bilden bei uns aber die sogenannten „Umformungen“. Das bedeutet, Geräusche und Radiosprecher werden in deutsche Sätze/Worte als Mitteilung an uns umgeformt. Deshalb nimmt man gewöhnlich auch ausländische Sender, damit der deutsche Text gut von der Radiosendung unterschieden werden kann. Bei einem deutschen Sender würde das sehr schwierig sein. Besonders auch deshalb, weil sich gewöhnlich die Stimmlage und der Rhythmus der Originalsendung nicht verändert. Aber Umformungen haben auch ihre Vorteile, oft sind sie deutlicher und die Sätze oder Satzteile sind länger. Natürlich ist es schön, eine Stimme von einem bekannten Menschen zu erkennen, doch das kommt ohnehin selten vor und letztlich kommen die Umformungen ja auch von „Drüben“. Das Gesagte ist wichtig, das sollte nie vergessen werden. Aber das geschieht leider sehr oft, ein Wettstreit um die deutlichsten und lautesten Stimmen scheint mancherorts wichtiger zu sein als das, was uns die Verstorbenen sagen. Bei uns hält sich Deutliches und weniger Deutliches die Waage. Bei Umformungen kann es auch zu sehr komischen Situationen kommen: Einmal spielten wir Ostersonntag ein und hatten den Vatikansender eingestellt. Deutlich hörten wir plötzlich (und das auch schon direkt durch das Radio) den Papst rufen: „Schulz, sei du lustig!“ Und danach waren wir lustig! Sehr gut machen sich bei uns ausländische Hörspiele. Hier sind fast immer bereits mehrere Arten von Stimmen vertreten, weibliche, männliche, oft Kinderstimmen und vor allem auch Geräusche. Und da bei Hörspielen auch jeweils kleine Pausen zwischen Rede und Gegenrede entstehen, können Umformungen besser herausgehört werden als es sonst der Fall ist. Sportkommentatoren in Stadien sind ebenfalls sehr effektiv.

Doch immer gilt:  Man muss auf alles gefasst sein! Am Anfang schrieben wir zwei, drei Worte ohne jeden Bezug zu irgendetwas gar nicht oder nur sehr ungern auf, bis wir bemerkten, dass es Anfänge von Sätzen sind, die später weitergehen oder es war das Ende eines Satzteiles vom Anfang oder von kurz vorher. Im Zusammenhang damit fiel uns dann wieder unsere Einspielung Nr. 40/1980 ein, in der zum ersten Mal - von uns bemerkt - von etwas Besonderem, was kommen soll, die Rede war. In dieser Einspielung hatte man uns das vorgemacht, mehrere Themen zeilenversetzt und wir sollten sie in die richtige Reihenfolge bringen. Aber irgendwie ist uns dieses Wissen zwischendurch abhanden gekommen, bis wir es später selbst wieder entdeckten. Unbewusst erwarten wir Menschen immer einen linearen Ablauf der Dinge und sind verwirrt, wenn es nicht so läuft. Ganz deutlich wurde das mir jetzt beim Lesen alter Protokolle wieder. Vieles ist uns jetzt im Nachhinein ganz klar, was zum Einspielzeitpunkt für uns nur ein Durcheinander darstellte und uns so manches Mal fast verzweifeln ließ. Und plötzlich stellen wir fest, dass wir doch wesentlich mehr gute Aussagen haben als angenommen. Manchmal allerdings sind die Satzfetzen auch echt. Entweder ist nicht alles von Drüben so durchgekommen wie geplant oder aber wir hatten beim Abhören Blockaden, auch scheint es manchmal Absicht zu sein und ähnliches mehr.

Fragen werden oft schon beantwortet, bevor sie gestellt werden. Manchmal wird auf ausgesprochene Banalitäten unseres Alltags Bezug genommen und wir fragten uns jedesmal, gibt es nichts Wichtigeres? Margot und ich sind jetzt der Meinung, dass solche Sachen eher als Beweise dafür dienen sollen, dass die jenseitigen Freunde unter günstigen Umständen doch so allerlei von unserem Alltagsgeschehen mitbekommen. 

Im sogenannten Jenseits herrschen ganz offensichtlich andere „Gesetze“ als in unserer physischen Realität . Wir stoßen ständig darauf, wenn wir Kontakt mit der jenseitigen Welt haben. Im Grunde kennen wir das bereits aus unseren Träumen, ohne dass wir uns wohl je Gedanken darüber machten: „Träume sind eben so - aus !?“ Ganz schlimm ist es für uns gewesen und ist es teilweise noch, wenn Zeitangaben gemacht werden. Die Freunde drüben haben da ganz andere Vorstellungen. 25 Jahre sind für uns Lebende eine lange Zeit und sie bedeuten einen langen Abschnitt im Leben eines Menschen, aber für sie ist das Morgen oder Bald. Überhaupt reden sie für unsere Begriffe quer durch die Zeiten. Nie wissen wir wirklich, ob sie bei Morgen den nächsten Tag meinen oder „Mañana“. Sie reden von „jetzt“ oder „heute“ und meinen eine Gegenwart der Zukunft, irgendwann in Jahren/Jahrzehnten. Um das alles zu erkennen, waren uns die Bücher von Jane Roberts, Gespräche mit Seth und die Folgebände, sehr hilfreich. Nur wenn man sich die Welt, Diesseits wie Jenseits, multidimensional vorstellt, bekommt man eine winzig kleine Ahnung davon, wie die Verstorbenen jetzt leben und wie sie existieren könnten. Nur wie das Jenseits aussieht, das ist uns noch immer verborgen. Manche Experimentatoren bekamen Aussagen wie "Es ist ähnlich unserem Leben hier in der materiellen Welt", andere erhalten religiöse Angaben, je nach Religionszugehörigkeit. Auch wird gesagt, dass es so anders ist, sie könnten uns das nicht mit unseren Worten beschreiben. Auch hier wieder sehr vielseitige Beschreibungen. Wichtig ist aber, die meisten Verstorbenen beschreiben diesen Zustand als besser. 

Weitere Besonderheiten sind die mitunter verdrehten Sätze und das, was wir als total falsches Deutsch bezeichnen würden. Wir haben oft den Eindruck, als wenn viele es einfach nicht mehr gewöhnt sind, sich in menschlicher Sprache auszudrücken. Oder aber sie passen sich den Gegebenheiten, d. h. den angebotenen Geräuschen, Radiosendern an. Daran kann man natürlich auch die Paranormalität der Stimmen erkennen. Manchmal kommt dabei, gewollt und ungewollt, auch recht Spaßiges zustande, wie

Jetzt hat die Sache einen Witz hat - sie nachsehen nun - hat sie nun nachgeblockt

Mal nachzetteln die Tage

Ja da Guski und Edith kommen - ei, plötzlich er glöckt dich

Otto backen Szene - hier mal Obacht

Telefon heute klopft

Bart bei dir ist gehobelt
 

Komme Fisch entkernt

 

Einige Wortkombinationen sind, wie oben zu sehen, sogar sehr logisch für den jeweiligen Gebrauch. Ein Duden hat im Jenseits sicher keinerlei Gültigkeit; kein Reglement, sondern die Verständigung steht an erster Stelle. 

Dann gibt es noch die Wortspiele, Reime aus dem Jenseits, die ebenfalls, wie die Verdrehungen, so im normalen Radiosender nicht vorkommen:

 

Dort löst ne Lösung

Hier ist Guski – hocherfreut, er im Bild noch heut

Wissenschaft so grenzt - jetzt sollst du den Beiden senden - wir Verstorben' die Fahne sehen wenden

 

Ja beginnen - schicke Seidens da Tuch

Die Brennnessel brennt 

 

Irrtum, nur irrt - Irrtum, da fällt

Letzte Formen der Vormann ja formt

Manchmal werden zwei Sätze in einem gebildet. Der Schluss des ersten Satzes ist gleichzeitig der Anfang des zweiten Satzes:

Tot bin ich bin tot

Du machst Geschichte machst du

Fein du Pilze hast selbstgemachtes Netz

Die Zeit hast du jetzt hier einen anderen Schwerpunkt

Edith, Wärme, Licht Torweg hell ist Torweg, helft mit

Edith, du wirst sehen, Zeit X kommt schon Ansage

In die Schule du sollst kommen Kontrastprogramm

Auch werden viel "Hilfswörter" (Margot und ich nennen sie so) benutzt: Denn, Dann, So, Da, Dort, Heute, Hier, Jetzt .... In den Stimmenbeispielen werden Sie diese Worte fast ständig finden.

Heute da Hände da heilen da das Leben

Ob die jenseitigen Freunde sich damit längere, umständlichere Sätze vereinfachen wollen oder so nur einen bestimmten Rhythmus einhalten wollen/müssen, wissen wir nicht. Oft werden die Aussagen auch mit sehr hoher Geschwindigkeit gemacht, ein Satz dauert so lange wie normaler Weise ein Wort. Um das genau hören zu können, müssen wir oft das Band langsamer laufen lassen (deshalb ist ein Gerät, wo das möglich ist, sehr vorteilhaft). Die Geschwindigkeit hängt sicher mit der sehr viel höheren Schwingung der nichtmateriellen Welt zusammen. Um den Jenseitigen eine "zeitliche" Orientierungshilfe anzubieten, haben wir immer eine tickende Uhr während der Einspielung dabei. Bei Umformungen haben sie es nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit der Geschwindigkeit wohl etwas leichter, sie nutzen, wie man deutlich hören kann, den Sprachrhythmus der im Radiosender sprechenden Menschen.

Eine weitere Eigenart bei den Aussagen ist die Mehrsprachigkeit. Oft kommt es bei uns vor, anderswo natürlich auch, dass Sätze aus mehreren Sprachen zusammengesetzt sind. Nach unserer Erfahrung benutzen sie aber nur die Sprachen oder Ausdrücke in anderen Sprachen, die wir auch verstehen können. Dem entsprechend ist bei uns sehr viel in Englisch dazwischen, obwohl wir nie einen englischsprachigen Sender einstellen, ebenso wenig wie wir Deutsch einschalten. Hier einige polyglotte Beispiele:

Wahr Utopie, ist possible

That's be very clever

I wish you a big apple Damit ist wahrscheinlich ein Computer gemeint

Thank you very much, 20 Jahre

In Nachwelt is the Karma hier gelaufen

Here is my Telefon – du kriegst da neu - Freunde

Thank you very much

Überhaupt werden Eigenheiten der englischen Sprache gerne verwandt. Sie benutzen zum Beispiel fast grundsätzlich den Begriff "Lernen" auch, wie im Englischen, im Sinne von erfahren, bemerken, sehen, erkennen ....

Kommt unversiegelt Buch und da lerne die Wahrheit

Edith du heißt - lern' ich Foto

Sie sollen das Foto lernen

Auch benutzen die jenseitigen Wesenheiten den Begriff "Nacht" für Abend oder Dunkelheit. Egal wie spät es ist, wenn es draußen dunkel ist, heißt das für sie "Nacht".

Es gibt also viel Besonderheiten, die zu beachten sind. Glücklicher Weise sind wir beim Abhören der Bänder mindestens immer zu zweit, und was Margot und ich nicht wirklich verstehen, wird auch nicht aufgeschrieben bzw. es wird als ‚nicht sicher’ markiert, denn manchmal haben sich solche markierten Aussagen schon als richtig erwiesen. In den ersten 10 Jahren haben wir fast täglich eingespielt, danach mehrmals die Woche, jetzt wenigstens zweimal die Woche, mehr im Urlaub und an sonstigen freien Tagen. Durch diese Häufigkeit hatten die jenseitigen Freunde auch Gelegenheit, sich schnell auf unser Hörverhalten/Hörvermögen einzustellen. Dass sich die Geistwesen auf uns einstellen, ist keine Seltenheit. Selbst Hörgeschädigte und Schwerhörige verstehen bei ihren eigenen Einspielungen mitunter sehr gut, wenn sie sich mal heranwagen und gute Konzentration einsetzen. Welche Frequenzen diese Leute besser hören, finden die Jenseitigen sehr bald heraus, vorausgesetzt, die Menschen spielen regelmäßig ein und geben ihnen Gelegenheit dazu. Überhaupt und das sagen wir ebenfalls aus eigener Erfahrung, ist nicht nur das Hören maßgebend beim Abhören, sondern die Konzentration. Menschen, die sich nicht auf eine Sache konzentrieren können oder wollen, werden bei den Tonbandstimmenexperimenten auch nicht klarkommen. 

Tonbandstimmen-Aussagen, nach Themen geordnet:

Natürlich ist von allen Themen nicht alles aufgeschrieben. Zum einen bin ich noch längst nicht mit den Heraussuchen fertig, zum anderen muss auch nicht jedes einzelne "Hallo" oder "Bin da" aufgeführt werden. Ich denke, es ist auch so schon genug. 

Bevor Sie die Beispiele lesen, noch eine Aufklärung betreffend der Namen. Wir werden mit allen möglichen Namen angeredet, sowie auch mit den Spitznamen, Abkürzungen etc. 

Friedrich Jürgenson = Friedel, Mälar (er wohnte einmal ein einem See in Schweden gleichen Namens), Jürgen

Konstantin Raudive = Kosta, Kösta, Albatros, Raudiv, Ob, Obmann

Margot Guski = Marchi (so wird sie im Familien- u. Freundeskreis hier gerufen), Guste, Juste, Gustine

Edith Schulz = Edith Bathe (früherer Name), Dita (so werde ich normalerweise jetzt genannt), Erich (so wurde ich zu Lebzeiten meines Vaters von allen gerufen.) Mit dem Namen "Erich" gibt es so einige Schwierigkeiten bei uns, denn Margots im Krieg verschollener Bruder hieß auch Erich und dann wird bei uns auch noch öfter Erich von Däniken erwähnt. Es ist also manchmal nicht ganz eindeutig, wer gemeint ist, es sei denn man kann es am Inhalt erkennen. 

Die Bindestriche zwischen den Satzteilen bedeuten entweder, dass das Nächste in einer anderen Art gesprochen wurde, eine andere Stimme, andere Umformung etc., oder aber, dass dazwischen sich bei Umformungen zum Beispiel, noch ein oder mehrere Worte des Originaltextes befanden.

Auch die Interpunktion ist, wenn überhaupt, nach unserem damaligen Verständnis geschehen. Aber, ein Komma an der falschen Stelle kann ja bekanntlich den Sinn eines Satzes total verändern. 

 

 

Audio-Beispiele        

Kleine Anleitung       

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