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Eine
kurze Anleitung
zum
Experimentieren |
Tonbandstimmenexperimente
Wie geht das?
Ich
will hier keine ausführliche Anleitung zum Experimentieren mit den
Tonbandstimmen geben. Ich möchte nur denen, die nach dem Lesen Lust zum
Ausprobieren bekommen haben, einen Anfang ermöglichen. Genaueres
findet sich in den diversen Büchern, z. B. das von Hildegard Schäfer.
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Es ist nicht unbedingt nötig,
dass aufwendige und teure Geräte für die ersten Versuche angeschafft
werden. Als
Grundausstattung reicht ein vorhandenes Tonbandgerät oder
ein Kassetten-Recorder
mit eingebautem Mikrofon.
Besser ist ein externes Mikrofon, denn es kann woanders im Raum aufgestellt werden
und eventuelle Laufgeräusche des Recorders selbst sind nicht
auf dem Band zu hören. Aber es muss nicht sein, das einbaute Mikrofon
geht auch. Wichtig
wäre allerdings, dass der Recorder eine Repetiertaste hat. Es ist lästig
mehrere Tasten drücken zu müssen, wenn man eine Sequenz öfter hören
muss, und das geschieht ständig. Als Letztes wird noch ein Radio
benötigt. Die
günstigste Position des Mikrofons muss sich
jeder selbst
ausprobieren. Wir z. B. hängen es entweder an die Lampe oder legen
es auf einen ca. 2 m entfernten hohen Hocker.
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Als
nächstes wird im Radio ein geeigneter Fremdsprachensender gesucht
(der Wellenbereich ist egal) und leise bis mittellaut eingestellt.
Nur sollte es kein Sender sein, dessen Sprache man ganz oder
teilweise versteht. Auch Fremdsprachen mit viel deutsch klingenden Wörtern,
wie z. B. Holländisch, sind der Irrtümer wegen nicht zu empfehlen.
Wir erhalten gute Ergebnisse mit Russisch, Ungarisch, Hebräisch
oder slawischen Sprachen. Merkwürdigerweise hatten wir
mit Chinesisch oder ähnlich klingenden Sprachen
bisher keine guten Erfolge. Günstig ist es, die Sender etwas
unscharf einzustellen, noch besser etwas schwankend. Da dies aber
nur bei alten Röhrenradios gut funktioniert, machen wir mit
unserem modernen Gerät gewöhnlich folgendes: Der Sender wird fast
klar eingestellt und wir lassen auf einem zweiten Recorder oder
CD-Player eine Geräuschkulisse leise mitlaufen (als weiteres
„Umformungsmaterial“ für die Jenseitigen). Am erfolgreichsten
ist bei uns zur Zeit eine CD mit Delfinen und Walgesängen und ein
Band, das wir einmal auf den Kanarischen Inseln in einer
Bauernmarkthalle aufgenommen haben – herrlich dieses spanische
Stimmengewirr, nur sehr anstrengend beim Abhören. Natürlich probieren wir immer mal wieder etwas Neues
aus; der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt, nur eben deutsche
Sprache darf nicht dabei sein, auch nicht leise im Hintergrund.
Sollte einmal absolut kein geeigneter Sender im Radio zu finden
sein, das kommt ja vor, kann man mit
einem zweiten Recorder auch eine sogenannte „Konserve“ benutzen.
Dies ist eine Fremdsprachenkassette extra für solche Zwecke früher
aus dem Radio aufgenommen. Diese Konserven sollten aber vorher
bereits einmal abgehört worden sein um sicher zu gehen, dass nicht
bereits beim Überspielen der Fremdsprachen Stimmen mit auf das Band
gekommen sind. Bei uns wird leider jedes Herstellen einer Konserve
zu einer extrem langen Einspielung und deshalb lassen wir uns unsere
Konserven lieber von Freunden herstellen.
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Nach
dem Einschalten der Aufnahmegeräte (Recorder, Mikrofon), wird zunächst
der Tag und das Datum gesagt, dann die Anwesenden vorgestellt
– langsam und deutlich, denn manchmal kommen schon Mitteilungen in
die Rede hinein. Wir bitten jeweils noch darum, dass negative
Elemente aus unserer Runde ferngehalten werden, das bleibt aber
jedem selbst überlassen. Dann können bestimmte Personen gerufen
oder Fragen gestellt werden. Aber Geduld, es klappt nicht immer,
dass jeder Gerufene sofort zur Stelle ist, letztendlich haben sie
auch im sogenannten Jenseits ihre Aufgaben und Pflichten. Auf
dem ganzen Gebiet der Transkommunikation und der Parapsychologie kann nichts erzwungen werden.
Teure Geräte bringen es auch nicht. Zum Beispiel kann eine Witwe
oder ein Witwer, die mit einem kleinen Recorder Verbindung zu ihrem verstorbenen
Ehepartner aufnehmen oder eine hochinteressierte Person die ebenfalls
mit dem Herzen bei der Sache ist, mehr kontinuierlichen Erfolg
haben, als der Techniker mit einem ganzen Raum voller hochkarätiger
und sorgsam ausgerichteter Instrumente. Natürlich ist die Technik
auch wichtig, ohne sie gäbe es die Stimmen auf dem Band nicht. Es kommt
aber noch viel mehr auf
die innere Einstellung der einzelnen Leute an. Eine einzige negative Person in der
Einspielrunde kann sich als sehr störend erweisen. Natürlich macht
es nichts, wenn man mal traurig oder gar wütend ist, die Freunde drüben
können das ganz gut von einer grundsätzlich negativen Haltung
unterscheiden.
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Nach
ungefähr 5-10 Minuten sollte eine Einspielung beendet werden.
Dann ist das Abhören dran und das dauert oft 10 x solange oder
mehr. Doch dabei wieder Vorsicht, nur
wirklich Vorhandenes und nicht Hineingehörtes, sollte ins Protokoll
kommen.
Genaues Hinhören ist äußerst wichtig. Ein „Ungefähr“ oder
“Vielleicht “ darf es nicht geben. Sich selbst etwas
vorzumachen, bringt überhaupt nichts. Oft ist die
Geschwindigkeit der Durchsagen sehr hoch und man muss sehr
konzentriert dabei sein. Auch die Betonung ist meistens, besonders bei
Umformungen von fremder Sprache, ganz anders. Oder zwei verschiedene
Stimmen sagen einen Satz: vorn wird die Stimme eines Sprechers
umgeformt und dann vollendet eine direkte Stimme den Satz oder
umgekehrt und viele viele andere Variationen.
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Auf
jeden Fall sollte ein Protokoll geführt werden.
Wir benutzen dazu von mir entworfene Formulare. Denn wenn jemand
behauptet er merke sich das auch so, so
stimmt das nicht. Schon nach einigen Tagen hat man vieles gar nicht
mehr oder ganz anders in Erinnerung. Außer den Angaben auf dem
Deckblatt (oder oben ins Protokoll) und den Durchsagen der
Jenseitigen gehören in das Protokoll die gestellten Fragen und
alles, was sich sonst vor, während und nach der Einspielung noch
ereignet hat. Sollte jemand dringend außer der Reihe etwas
dazwischen reden müssen, auf gar keinen Fall flüstern, dies
sollte, wenn es nun schon mal sein muss, laut geschehen, damit es später
beim Abhören einwandfrei als Stimme aus der Einspielrunde
identifiziert werden kann.
Tja,
und das war es erst einmal - ganz simpel. Ich wünsche viel Erfolg bei den
ersten Versuchen.
Betonen
möchte ich, dass bei uns in all den Jahren nie direkt negative Stimmen
aufgetreten sind - wir haben aber auch keine erwartet. Natürlich gibt es
schon mal Unstimmigkeiten und laut ausgesprochenen Unwillen. Nach
unseren Erfahrungen sorgt schon die jenseitige Gruppe, die sich um
regelmäßig „einspielende“ Menschen bildet, dafür, dass niedere Wesen welcher Art auch immer, nicht zu uns
durchdringen können.
Hier
einige Hinweise
unserer Freunde im Jenseits zu den Einspielungen selbst

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