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PSI
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PSI - Bilder, die unangenehme Gefühle wecken oder
erschrecken

1980
Ein
schmales, längliches Zimmer, ähnlich einem Krankenhauszimmer oder
Zimmer in der Psychiatrie: Am Kopfende, links unter dem Fenster, stand ein
weißes Metallbettgestell mit weißem Bettzeug. Mein Standort war dem
Fenster gegenüber, vermutlich an der Tür bzw. über der Tür – evtl.
unter der Decke. Das Fußende des Bettes zeigte zu mir. Im Bett lag eine
Frau (?). Sie war knochig, hatte wirres, dunkles Haar, tiefe dunkle
Ringe unter den Augen und
hatte eine gelbliche Gesichtsfarbe. Sie warf sich plötzlich in panischem
Erschrecken zu mir herum, als sähe sie mich; gleichzeitig erfasste mich
meinerseits Angst vor dieser Gestalt. Mein Herz klopfte noch, nachdem
die Szene schon längst vorbei war.
Die
Bewegungen waren, wie bei einem alten Stummfilm, sehr ruckartig.

1980
Ein
etwas dunkler Hausflur älteren Stils, die Haustür teilweise aus Glas (vielleicht
war es ja auch ein Zimmer mit einem großen Fenster am Kopfende). Von
innen vor
diesen Scheiben stand ein Mann mittleren Alters und blickte
hinaus. Ich stand rechts daneben, ca. 1 m entfernt von ihm. Ich musste
zu ihm aufblicken, d. h. ich reichte ihm höchstens bis zum Ende seiner
Oberschenkel. Mit diesem Bild hatte ich stark den Begriff „Vater“ im
Kopf. Aus irgendeinem Grunde ergriff mich eine fast hysterische Panik,
obwohl der Mann nicht gerade zum Fürchten aussah. Mit aller Energie
versuchte ich, in mir das Bild meines Vaters heraufzubeschwören,
begleitet mit Rufen nach Vati. Als dies gelang, war ich auch gleich
wieder bei vollem Bewusstsein.
Der
mir fremde Mann war ungefähr 45 bis 55 Jahre alt, schlank, sehr korrekt
gekleidet (Anzug undefinierbare Farbe, evtl. helles Oberhemd mit Fliege
oder Krawatte) und stand in fast militärisch aufrechter Haltung vor dem
Fenster. Er hatte eine schmale Kopfform, Halbglatze mit einem dunklen
Haarkranz drum herum, der auch sehr korrekt hochgeschnitten war. Während
ich schrie, blieb er unbeweglich.
Die
Schreie und Rufe waren nur wieder in meinem Kopf vernehmbar bzw. spürbar,
keine verbalen Rufe, denn als ich wieder ganz klar war, spürte ich den
Nachhall dieser Rufe noch immer in mir.

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