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PSI - Bewegte Bilder mit und ohne Ton / Kurzszenen

1979
Im
Raum in dem wir einspielten und abhörten, sah ich eines abends während
des Abhörens vor mir eine Gestalt sitzen, die wie mein Großvater
aussah. Die Figur war etwas durchscheinend; ich glaube, er hat den
hellblauen Pullover angehabt, den ich ihm gegeben habe, weil er mir zu
groß wurde, und den er später sehr gerne getragen hatte. Ich sah ihn
im linken Profil. Er hockte, als wenn er auf einem Stuhl oder Hocker
sitzt, vorn übergebeugt, Ellenbogen auf die Knie gestützt und den Kopf
wiederum in die Hände gestützt.
Er sah vor sich hin –
vielleicht hatte er aber auch geschlossene Augen. Im allgemeinen
erweckte er den Eindruck, als wenn er ebenfalls ganz intensiv lauschen würde.
Der Abstand von mir zu ihm betrug so etwa 60 bis 70 cm. Mit einem realen
Körper hätte er, trotz Tischplatte, mitten im Tisch gesessen.

1979
Ein
undefinierbares weißes Gebilde ohne Anfang und ohne Ende (evtl.
rauchartig), das sich langsam schwebend bewegte, wabernd. Der
Hintergrund, d. h. die Umgebung war teils dunkel und teils hell
verschwommen.
Von
diesem Gebilde ging stark der Begriff „Tod“ aus. Vielleicht zu
stark, denn ich erschrak, obwohl das Bild eigentlich nicht zum fürchten
war.
So
ähnlich sah das Gebilde aus, nur heller und weißgrau

1980
Vor
mir saß auf einem Stuhl (evtl. an einem Tisch?) ein früherer Kollege und sah vor
sich hin. Plötzlich sah er auf, seine Augen wurden weit vor Schreck.
Gleichzeitig sprang er auf und lief in zwei, drei Sätzen auf mich zu. Ich
aber betrachtete die Szene völlig neutral, ohne Emotionen oder Angst.

1980
In
einem Raum, der mir in der Form nicht ganz klar wurde, stilmäßig aber
zu einer Villa oder einer älteren sogenannten Herrschaftswohnung passte,
stand links in der Nähe einer Flügeltür ein großes, zum Stil des
Zimmers passendes dunkles Bett. Es war fast ein Doppelbett und in ihm
lag bäuchlings eine junge Frau, längere, dunkle und gewellte Haare.
Mein Standort war oben unter der Decke am vermutlichen gegenüber
liegenden anderen Ende des Zimmers – das Fußende des Bettes zeigte in meine Richtung. Ich glaube, ich rief die Frau an. Darauf drehte
sie sich abrupt auf den Rücken und war dann irgendwie mit einem
einzigen Satz aus dem Bett und
aus meinem Gesichtsfeld verschwunden – ich sah nur noch das leere
Bett.
Wieder
schien es mir, als hätte sie mich
wirklich gesehen
Auch
war die Bewegungsabfolge wieder ruckartig, als wären Szenen ausgelassen
worden.


1980
Am
Straßenrand, vor einem bewachsenen Zaun, stand ein Auto, von dem ich
nur das Heck bewusst sah. Um das Heck herum lief eine jüngere Frau,
dunkle Haare, lang gewellte Frisur, mit einem offenen Mantel oder Jacke.
Darunter trug sie vermutlich eine helle Bluse. Vor sich her schleppte
sie eine offenbar schwere Reisetasche, die sie beim Gehen oder anschließendem
Stehen mit dem Knie abstützte. Sie wartete wohl darauf die Tasche
einladen zu können oder sie einladen zu lassen. Ich glaube, sie trug in
der anderen Hand noch ein weiteres Gepäckstück.
Die
Bewegungen in der Szene waren wieder ruckartig.

1981

Dicht
vor meinem Gesicht sah ich eine kleinere Hand, die den Deckel unserer
Stereo-Kompaktanlage, mit der wir zur Zeit einspielen, zumachte. Die
Hand könnte gut von einer älteren Dame gewesen sein, am Ringfinger
befanden sich zwei Ringe, einer davon hatte einen kleinen, ca. 6 mm großen
dunklen Stein.

1981
Weiter
weg im Hintergrund meines Blickfeldes befand sich ein halbes
rechteckiges Fenster im oberen Bildausschnitt, sonst war alles dunkel.
In dieser schmalen Fensteröffnung erschien von oben, also auf dem Kopf
stehend, ein Kopf. Es wirkte, als würde jemand auf einem Dach liegen
und in ein Fenster unter dem Dach schauen. Es war ein junges, klares,
schmales und freundliches Gesicht mit gesunder Gesichtsfarbe. Ob es ein
Kind oder ein Erwachsener war konnte ich nicht feststellen, auch nicht
ob weiblich oder männlich. Die Haare waren dunkel, kurz und lagen glatt
am Kopf.

1981
Ein
dünn gezeichnetes, aber scheinbar bewegtes Bild: Eine große Gestalt im
Mantel und neben sich eine kleine Gestalt evtl. mit einer Bommelmütze,
beide von hinten. Sie schienen in einen Eingang hineinzugehen. Dieser
Eingang war zeichnerisch nur angedeutet durch einen Strich. Es wirkte
wie eine Witzzeichnung einer Illustrierten, nur, dass die Figuren
sich ein bis zwei Schritte vorwärts bewegten.


1981
Ich
trat auf eine leicht verschneite Stufe und rutschte plötzlich mit der
rechten (?) Ferse aus und stürzte nach hinten. Deutlich spürte ich den
Ruck des Ausrutschens und den Sturz. Den Aufprall spürte ich dann Gott
sei dank nicht mehr.
Einige
Wochen später:
Ich
sah zwei schemenhafte Gestalten in einem nebligen Nichts stehen. Eine
Person, war etwas konturenreicher als die andere und ich konnte ihre
Kleidung erkennen: Lange Hose, blauweißes groß gewürfeltes
Hemd, dunkle kurze Haare. Diese Gestalt rutschte mit einem Bein weg und
fiel oder kippte nach hinten weg, wobei Arme und Beine nach vorne
gerissen wurden, vielleicht um noch in einem letzten Moment die Balance
wieder zu erlangen.
Ob
die Szene einige Wochen vorher mit dieser hier zusammenhängt, weiß ich
nicht. Die Gleichartigkeit des Inhalts lässt jedoch einen Zusammenhang
vermuten: Einmal fühlte ich das Ausrutschen selbst und später sah ich
diese Szene als Zuschauerin.

1982
In
der linken Handfläche drehte ich eine kleine Teeschale / Töpfchen aus
dünnem Porzellan. An den Seiten war es mit pastellfarbener chinesischer
Malerei versehen. Neben meiner Hand schien auch noch ein weiteres Gefäß
zu stehen, vielleicht eine Tasse oder ein kleiner Krug.


1982
Vor
mir befand sich der Ausschnitt eines Gartens mit einer niedrigen dunklen
Hecke. Auf dem Boden sowie kreuz und quer zwischen der Hecke lagen und
hingen weiße, rosenähnliche Blumen mit kurzen Stielen. Während ich
noch über dieses sonderbare Bild nachdachte, schienen weitere Blumen
der gleichen Art dazuzufallen - um mich herum.


1983
Aus
einem kleinen Stück Nebel oder einer Wolke dicht vor meinem
Gesicht, bildete sich ein Teil des Kopfes eines älteren Mannes. Ich sah
braune, faltige Haut, dunkle Augenbrauen bzw. eine
Augenbraue, darunter ein Auge; unter der Nase befand sich noch
ein dunklerer Bart. Das Gesicht war mir fremd. Dann sah ich, wie durch
ein Zoom-Objektiv, den Gesichtsausschnitt noch näher auf mich zukommen.
Zu sehen war nun nur noch eine dunkle buschige Augenbraue, ein Stück
weißer Haaransatz und ein
Auge, das mich forschend ansah. Das Gesicht schien
„auf der Fahrt zu mir“ gewechselt zu haben. Dieser
Gesichtsteil war mir irgendwie bekannt oder vertrauter, zumindest nicht
so fremd wie der erste Ausschnitt, der ja sogar mehr Gesicht zeigte.

1983
Vor
mir befand sich eine Freitreppe, an deren Ende glaubte ich den Schatten
eines größeren Hauses wahrzunehmen. Ich sah die Treppe von der Seite -
mein „Standort“ befand sich etwas tiefer, vielleicht in seitlichen
Gartenanlagen. Ich sah zwei
Schritte lang einen Mann, der die Treppe zum Haus hinauf ging. Die ganze Szene schien im 18. Jahrhundert oder
etwas früher zu spielen. Der Mann war bekleidet mit den damals kurzen
Hosen (Kniebund), Kniestrümpfe
und vermutlich Schnallenschuhe, darüber einen Rock mit Rockschößen,
vermutlich schauten auch weiße Spitzen an den Ärmeln heraus
,das konnte ich aber in der Schnelligkeit nicht sehen
- ich bemerkte nur den Gesamteindruck. Der Überrock mit den Schößen
war in einem kräftigen Rot gehalten. Die Frisur bestand
aus dem damals ebenfalls üblichen Zopf (weiß oder blond),
vielleicht war es auch eine Perücke - Mozartfrisur.
Der
Mann selbst war ca. 40 - 55 Jahre alt, markantes Profil mit bräunlicher
Haut. Vielleicht kann man das Wort „markant“ auch durch „hager“
ersetzen, wodurch die Nase besonders auffällig herausragte. Über seine
Größe kann ich nichts sagen, da ich etwas tiefer „stand“. Sicher
wirkte er deshalb auf mich größer als er in Wirklichkeit war.

1983
Ein
kleiner alter Chinese in schwarzem halblangen Gewand wurde von hinten fürsorglich
von irgendeiner für mich diffusen bzw. nebelhaften Gestalt vorwärts
geleitet.

1984
Ich
sah eine alte Frau, ziemlich groß, weißhaarig, frisches Gesicht -
etwas flächig, in einem kräftig blauem Jackenkleid; sie machte gerade
einen, wie mir schien, recht
temperamentvollen Schritt vorwärts. Sie hatte die Augen bzw. das ganze
Gesicht etwas verkniffen, vermutlich weil ihr die Sonne voll ins Gesicht
schien. Während dieses Bildes hörte ich eine überdeutliche Stimme
sagen „Das ist
sie“ Ich fragte zurück:
Wer ?“ bekam aber keine Antwort..

1996
Ich
hielt gerade ein Buch in den Händen (ich sah und fühlte es in meinen
Händen), kartoniert, nicht dick, in einem helleren Grün, mit Schrift
und Zahlen darauf.
Es sah aus wie ein Band aus einer Schriftenreihe und hörte
gleich darauf: Dein
persönliches Buch des Wissens

1996
Vor
meinem Gesicht erschien ein Anderes, durchscheinend, wie mir schien, und
trotzdem sahen mich zwei ganz intensive Augen durchdringend an.
Durchscheinend auch die Augen und trotzdem irgendwie kristallklar
glänzend / funkelnd. Aufkommende Angst vor diesem Blick bekämpfte ich
sofort und es gelang mir, sie abzuschütteln. Ich weiß noch nicht
einmal, ob es das Gesicht einer Frau oder eines Mannes war.

1996
Eine
Männerhand - rechts neben mir - legte gerade mit einem Pfannenheber
einen Champignon in eine mittelgroße Pfanne, in der sich bereits einige
Dinge wohl geordnet befanden. Von der Person sah ich eigentlich nur den
Bauch (schlanke Figur) mit einem Küchenhandtuch als Schürze
umgebunden. Ich glaube, das Handtuch war weiß mit rotkarierten
Streifen.

1997
Ich
schien vorn in einem Auto zu sitzen, als eine kleine kantige Holzbohle
(ca. 1 m lang und 12 cm dick) vor mir auf den Weg fiel. Dabei hörte ich
einen kurzen, hohen A-Laut, als hätte jemand die Bohle mit großer
Anstrengung und voller Wut dort hingeschleudert.

1997
Vor
meinem Gesicht erschien groß das Antlitz einer Frau, die mich herzlich
anlächelte. Das Gesicht bzw. die Augen waren leicht asiatisch; volle,
schulterlange, schwarze Haare, die rechts oben mit einer Spange aus dem
Gesicht gehalten wurden. gleich darauf hörte ich: Wissen
wir das besser - das ist die genetische Wurzel

2002
Mehrere
Leute trugen einen Mann, nur bekleidet mit hellblauen Schlafanzughosen,
Hosenbeine mit Bündchen, weg. Sie trugen ihn ziemlich würdelos. Ich
glaube, sie hatten ihn nur an einem Arm und dem gegenüber liegenden
Bein gepackt, der Rest hing nach unten, auch der Kopf hing nach hinten.
Ich konnte erkennen, dass er kurze Haare hatte, evtl. braun oder
dunkelblond, die Haut war ziemlich weiß.

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