Spotlights 

aus anderen 

Dimensionen

-Transkommunikation-

Dita Schulz  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

                      

 

Fernheilung

 

das ist eine bombastische Überschrift, doch hier geht es nicht um das Geistheilen allgemein, sondern nur um das, was sich bei uns auf diesem Gebiet abspielte und noch abspielt.

Bisher war es bei uns immer so, dass Ereignisse oder Aktivitäten die kommen sollten oder sollen, bereits Jahre vorher von den jenseitigen Freunden vereinzelt erwähnt werden - nur mal eben so hingestreut, auch schon mal die richtigen Namen, gewöhnlich aber Decknamen. Sie benutzen dazu selbst die Namen unserer Haustiere, was manchmal sehr verwirrend sein kann. Je näher nun ein Termin rückt, desto intensiver tauchen Hinweise dazu auf bis hin zu ganz konkreten Aussagen und zur direkten Beeinflussung. Dass wir mit unserer Beobachtung nicht falsch liegen, bestätigt eine eben wieder gefundene Mitteilung: Edith, du wirst sehen, Zeit X kommt, schon Ansage!

Auf diese Weise geschah es auch mit dem Heilen. Bereits seit 1980 tauchen Sätze auf, die dem späteren Geschehen sehr gut zuzuordnen sind. Diese Aussagen kamen über viele Jahre verteilt und innerhalb der weiteren sehr vielfältigen Themen. Deshalb ging das, wie so vieles andere auch, in der Masse unter. Und jetzt, wo ich bereits einiges zusammengeschrieben sehe, finde ich die frühen Aussagen zu einzelnen Themen und auch zum Thema Heilen, ziemlich eindeutig. Aus Zeitmangel konnte ich bisher nicht alles und jedes Thema aus den vielen Akten herausschreiben. Deshalb gibt es sicher noch so manches, was irgendwann einmal als dringend oder brandaktuell ans Tageslicht kommen wird, wie z. B. die Geschehnisse um den 11. September 2001 in Washington und New York. Offensichtliche Aussagen über das Heilen bezog ich anfangs gar nicht auf mich, wenn auch  in diesen Zusammenhängen vereinzelt mein Name genannt wurde, aber wie  vorhin erwähnt, es verliert sich im Laufe der Jahre eine Menge.

Margot ist diejenige von uns beiden, die sich für Themen des alternativen Heilens und Gesundheit wesentlich mehr interessiert. Mir liegt alles, was mit Medizin zu tun hat, nicht besonders. Dass ich auch später nicht „begriff“, lag sicher an meiner inneren Abwehr gegen dieses Thema. Die Jenseitigen waren dann mit ihren Methoden mich zum Begreifen und Akzeptieren zu bringen, nicht eben zimperlich und die Tatsache, dass ich zu dem vorbestimmten Termin selbst krank wurde, hat sicher auch damit etwas zu tun. Wer Trigeminus-Schmerzen kennt, weiß wovon ich rede: Kopf-, Zahn-, Ohren- und Halsschmerzen in starker Intensität und das alles auf einmal, dazwischen bis zu halbstündige Pausen, wo dann alles, wirklich alles, wie durch Zauberei verschwand. Ich konnte nicht mehr in den Dienst und Autofahren war auch nicht drin. Diese Wochen wurden von den Jenseitigen genutzt, mich durch intensive Träume, Filme und Bilder in meinem Kopf und direkte Stimmen zu einer Heilfernbehandlung zu bewegen. Sicher hätte ich mich weigern können, ohne dass dies Konsequenzen nach sich gezogen hätte, aber da setzte die von ihnen so meisterhaft beherrschte Psychologie ein. Ich tat es nicht, denn vielleicht war es ja nicht nur so eine Art Prüfung im laufenden Schulungsprogramm, vielleicht hing ja wirklich ein Menschenleben davon ab – das wollte ich nicht riskieren. Margot machte zum Glück mit und hielt in dieser Zeit viel von mir fern:

Unseren Urlaub verbrachten wir viel bei unserem Freund Peter auf den Kanarischen Inseln, der auch sehr an paranormalen Themen interessiert ist und bereits bei unserer Hamburger Freundin Lilo Erfahrungen mit den Tonbandstimmen gemacht hatte. Ab dem zweiten oder dritten Tag waren Margot und ich - wie immer dort - bereits nach höchstens 2-3 Stunden Schlaf putzmunter. Wir machten uns nie etwas daraus, weil wir am Tage nicht müde wurden und wir uns trotzdem im Urlaub jedes Mal gut erholten. In den Nächten hatten wir also viel Zeit zum Einspielen. Lilo ging es dort ähnlich und wenn sie bei uns Licht sah, kam sie herüber. Bei diesen nächtlichen Runden hörten wir einmal: Im Herzen da bitt’ ich sehr für meinen Daniel.

Wir drei waren mehr als verblüfft. „Don Daniel“, ein alter Spanier aus der Nachbarschaft und väterlicher Freund von Peter, war völlig wohlauf. Wir trafen ihn fast jeden Tag und jeden Morgen verkündete ein Ping-Ping, dass er bereits draußen saß und Lavabrocken zu Figuren verarbeitete. Don Daniel 

Er ist schon alt und dass er einmal im sogenannten Jenseits Schwierigkeiten haben würde, konnten wir uns bei seinem von Natur aus freundlichen Wesen nicht vorstellen. Was sollte diese Bitte nun? Diese Frage musste offen bleiben. Aufschreiben und Abwarten – heißt ja so oft unsere Devise. Es ist typisch, dass die bereits vorher eingestreuten ganz konkreten Namen oft zu einem Zeitpunkt kommen, wo Verwechslungen ziemlich wahrscheinlich sind.

Beim Nachlesen stieß ich jetzt noch auf eine wesentlich frühere Durchsage, die sehr passend zu der oben beschriebenen ist: Hier Engel ruft Mutter, ängstlich sie ruft! Handelt es sich um die Mutter von diesem Daniel und war das, Jahre später, nun dieser Ruf?

Die Zielperson für die in Aussicht gestellte Fernheilung war also Daniel, wie wir – allerdings erst später – herausfanden. Die Hinweise häuften sich. Auch war von einer ganzen Familie die Rede, z. B.  Ein Name war wichtig, ja ein Name Familie – du Schatz im Bild“. Und wenn wir diverse Aussagen in ihren Zusammenhängen richtig deuten, ist er Amerikaner. Die oftmals englische Aussprache des Namens oder auch nur „Danny“ könnte diese Vermutung bestätigen.

Wieder einmal wurde ich etwas manipuliert. In der Folge häuften sich Bilder und Szenen in meinem Kopf mit einem Mann, wahrscheinlich etwas über vierzig Jahre alt, kurze dunkelblonde Haare, schlank. Allmählich wurde er mir zu einer gern gesehenen und vertrauten Person, obwohl ich noch immer nicht genau wusste, worum es ging. Dann wurde es eines Tages –  und im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht, ernst. In dieser Nacht war es mir nicht möglich, auch nur eine Minute Schlaf zu bekommen. Erstens wegen der Schmerzen und zweitens wurde ich, sobald ich etwas eindöste, sofort durch ein Klopfen oder ein merkwürdiges "Trampeln" in meinem Kopf wieder geweckt. Ob die folgenden Ereignisse eine Inszenierung der Jenseitigen waren oder echt, kann ich auch heute noch nicht sagen. Hier einiges von dem, was ich die Nacht über scheinbar Zusammenhangloses gehört und gesehen habe: Ich hatte den Eindruck einer „Konferenzschaltung“ – die Jenseitigen – Daniel (wenn überhaupt, vermutlich sein Unterbewusstsein) – und ich:

Grüße gingen hin und her

Ich hörte irgendwelche weiteren Gesprächsfetzen, z. B. sagte eine Stimme mehrere Male, dass gerade „Deltawellen“ (was auch immer das sein mag) da wären; das Wort E-Mail wurde öfter erwähnt und dann sagte jemand in die Bruchstücke hinein: Jetzt ist sie gleich soweit und dann wieder völlig zusammenhanglos Ich sehe Babylon 5. Ich hatte gerade wieder mit einigen Schmerzwellen im Kieferngelenk bzw. im Nerv darüber zu kämpfen und bekam die Zusammenhänge nicht so genau mit.

Dann sah ich vor mir eine rotwunde Hand (oder Arm) und später ein dick verbundenes Bein. Ein Christoph solle einen Unfall gehabt haben und im Krankenhaus liegen. Ich bot an zu helfen, wenn es mir einmal möglich sein wird. Chris glaubte ich zu hören, ein Paul war ebenfalls noch im Gespräch und eine Frau (ca. 30 Jahre, mittelblond, glatte u. halblange Haare). Jemand erzählte von Delfinen, Delphinarium in Disneyland (oder Disneyworld ?) und als ich zurückfragte, was damit gemeint sei, erhielt ich die Antwort Erholung und Entspannung.

Zwischendurch sah ich Kopf und Schultern einer alten Frau, gepflegt, vermutlich dunkel gefärbte Haare. Ihre Oberbekleidung war schwarz-weiß gemustert. Das Gesicht wirkte irgendwie zu klein, zu kurz und die Kopfbedeckung (auch schwarz-weiß gemustert, glaube ich) verstärkte diesen Eindruck beinahe noch. In diesem kleinen Gesicht wirkten ihre Augen besonders groß.

Plötzlich meldete sich aus dem jenseitigen Bereich Franz, ein alter Bekannter. Ich freute mich darüber sehr und es kam sogar ein ganz klein wenig Rede und Antwort zustande.

Von Daniel hatte ich schon eine ganze Weile nichts gehört. Jetzt hieß es auf einmal, dass er wieder dabei sei. Gedankenfetzen von übermäßigem Alkoholgebrauch und Militärdienst drangen zu mir und auch: Da ist ja meine Retterin. Einwandfrei stammte auf jeden Fall das Letztere von den Jenseitigen - diesen Satz hörte ich wenigstens zweimal. Ich war ziemlich verwirrt: Ich sollte jemand retten? Wieso ich? Und vor allem wie und wovor? 

 

Die Kommunikation entwickelte sich weiter. Ich glaubte zu hören, er habe Krebs und die junge Frau würde meine Hilfe benötigen, sie hätte es in der Brust. Etwas geschockt blieb ich erst einmal still; die Situation, ich in dieser eigenartigen Nacht „allein“ im Bett/im Zimmer mit den diversen Stimmen und Geräuschen, die nun auch ab und zu von außerhalb zu kommen schienen, musste ich erst einmal auf die Reihe kriegen. Eigentlich hätte ich ja darauf vorbereitet sein müssen, dass irgendetwas dicht bevorstand. Bereits seit Tagen habe ich Worte wie Krebs, Selbstmord und andere Krankheiten gehört, aber jedes Mal gleich wieder verdrängt. „Man wird mich doch nicht hier mitten in der Nacht mit solchen Hiobsbotschaften auf den Arm nehmen wollen“, hoffte ich und wusste einfach nicht, was ich denken sollte. Plötzlich erschien mir meine eigene Trigeminusneuralgie, gerade wieder in Hochform, sehr banal und ich fragte freiwillig, ob ich in irgendwie helfen könne. „Sie verdaut!“ sagte jemand dazwischen und mir antwortete eine Stimme: Mit ihm zusammen beten. Und das beunruhigte mich jetzt noch mehr. Ich hatte keinerlei Erfahrung mit so etwas und wäre völlig hilflos. Was ich tun könnte, vielleicht Lichtsäulen zu imaginieren und zu ihm zu schicken? Mehr fiel mir nicht ein, obwohl meine Motivation zu Helfen in diesen Augenblicken groß war. Ich versuchte es also bei ihm mit einer Lichtsäule sowie bei dem Mann mit dem verwundeten Arm und Bein, der plötzlich wieder vor meinem geistigen Auge erschien und darum bat.

Ich versuchte auch Daniel Lichtenergie zu übertragen und dann wollte ich meine "Geist"hände über den Körper halten. Ich wusste nicht wo und bat ihn, meine Hand zu der von Krebs betroffenen Stelle zu führen. "Er" schien zu begreifen und brachte meine Hand mehr nach links in etwa Höhe des Bauchnabels, glaube ich. Ich hörte das Wort: Milz. Gedanklich ließ ich meine Hände dort, erdachte dabei Lichtstrahlen und ließ sie in den Körper einfließen. Dann sagte mir jemand, auch die junge Frau benötige Hilfe und hätte Schmerzen in der Brust. Also versuchte ich anschließend auch ihr etwas Energie zu geben und, da ich gerade irgendwie das Gefühl hatte, am Fenster in der Sonne zu sitzen, ertrank sie beinahe in einem Lichtmeer - so fühlte es sich wenigstens für mich an. Ich versuchte noch herauszufinden, ob ich meine Hände mehr links oder rechts auflegen sollte, aber das klappte nicht. Deshalb hielt ich sie dann etwas hoch, so dass alles etwas abbekam. Dann  meldete sich auch wieder dieser "Christoph" und ich versuchte es bei ihm ebenfalls kurz. Jemand beanstandete das so sehr weiße Licht und machte den Vorschlag: Gold, goldenes Licht.

Ob sich das alles außer bei mir im Zimmer und in meinem Kopf auch wirklich zugetragen hat und wenn ja, ob mein Tun überhaupt irgendeine Wirkung hatte, weiß ich nicht. Vielleicht habe ich ja auch mit mir selber "Heilen" gespielt.

Etwas später sah ich Daniel (ziemlich groß und nah vor mir - von vorn) gerade von einer Liege/einem Bett o. ä. hochkommen. Dabei schlug er eine dünne Decke zurück. Er hatte wohl Jeans und einen dunkelblauen Rolli an. Sein Gesicht sah blass, fast weiß aus, die Haare vorn fast wie ein etwas zu lang gewordener Igelschnitt hochstehend. Es war Tageslicht.

Zweimal (in verschiedenen Bildern und zu verschiedenen Zeiten) wandte Daniel sich suchend irgendwo um, er wollte sich ein weißes Hemd besorgen. Ich gab ihm zu verstehen dass dies unnötig wäre, aber er hörte wohl nicht.

Dann fragte jemand nach der Telefonnummer. Ich sagte beide Nummern, dienstlich und privat mehrere Male.

Etwas später sah ich die Ecke eines bedruckten Blattes. Sie war mit einer Handschrift beschrieben, die aussah wie die von meinem Vater. Ich versuchte zu entziffern, was dort stand - es waren mehrere ca. 5 cm lange Zeilen. Ich las aber nur irgendwo das Wort Liebe und auch den Namen Schulz. Erstaunt rief ich aus: "Aber das sieht ja aus wie Vatis Handschrift!" Als Antwort sagte jemand: Interessant.

Die Nacht verging mit diesem Durcheinander relativ schnell. Erwähnen möchte ich noch, dass ich in solchen Situationen wie diese es war, oder auch bei kürzeren Seh-Sequenzen tagsüber, einerseits zwar überwach, aber dennoch irgendwie „eingeschränkt“ in meinen Reaktionen bin, solange bis es vorüber ist.

Zwei Tage später sah ich wieder einen weinenden Daniel, richtig mit verzerrtem Gesicht stark weinend. Und in der darauf folgenden Nacht wurde alles noch deutlicher gemacht:

Den Durchsagen bei unseren Tonbandeinspielungen nach und nach dem Hören und Sehen von mir, beschäftigte sich Daniel schon wenigstens zweimal ganz intensiv mit Selbstmord und ganz besonders wohl auch in dieser Nacht.  Nachdem ich ihm leichte Energie gesandt hatte, versuchte ich ihn anzusprechen. Es schien dieses Mal sehr schwer zu sein, er reagierte kaum auf mich. Nicht, dass ich sonst große Reaktionen gespürt hätte, zumindest hatte ich jedoch ein ganz anderes Gefühl. Nun wusste ich aber auch nicht, ob meine Worte angekommen sind oder nicht. Ich bot ihm meine (Geist-)Hand an und sagte ihm, er solle zugreifen, wenn er sich von mir helfen lassen möchte. Dies geschah aber nicht. Auf Anstoß und Drängen anderer Wesenheiten hin, versuchte ich es immer wieder. Dann schlief ich um 12:00 Uhr bis kurz nach 1:00 kurz ein - ein ziemlich unruhiger Schlaf, ebenfalls mit diversen Stimmen durchdrungen. Durch leichte Druckwellen im Kopf wurde ich wieder geweckt. Ich glaubte, Daniel wolle mit mir in Kontakt treten und stellte mich wieder ganz auf ihn ein. Mittels Gedankenübertragungen, Übersetzung von "Dritten", Worte, Satzfetzen etc. glaubte ich zu erfahren, dass er außer dem Krebs auch noch AIDS hat. Ich bekam Magenschmerzen und hoffte (und diese Hoffnung habe ich auch noch jetzt), dass ich die ganze Szenerie falsch verstanden habe. Trotzdem versuchte ich ihn immer wieder zu bewegen, sich von mir helfen zu lassen mit den unterschiedlichsten Argumenten. Auch habe ich ihm meine  Telefonnummern im Laufe der Nacht mehrere Male gesagt. Ich bat anzurufen, denn dann wüsste ich auch gleich, dass dies alles stimmt und umgekehrt weiß er, dass ich ein ganz realer Mensch bin und nicht nur eine Stimme in seinem Kopf. Und die Tatsache, wie ich von seinen Krankheiten erfahren habe, bedeutet ja wohl auch, dass er der "geistigen Welt" wichtig genug ist, um viel daranzusetzen, ihn gesund zu machen. Deshalb bestünde auch eine gute Chance auf seine Heilung, so unwahrscheinlich es augenblicklich aussehen mag. etc. etc. Immer wenn ich einzuschlafen drohte, wurde ich wieder durch irgendwen fast "getrieben", Daniel erneut anzusprechen und zu einer Entscheidung zu bewegen. Ich glaubte zu spüren, dass er zwar auf der einen Seite den Kontakt mit mir haben wollte, auf der anderen Seite aber von der Hoffnungslosigkeit überwältigt wurde. Doch betonte ich weiterhin, er müsse Hilfe wollen, sonst hätte es gar keinen Sinn. Ich sagte ihm auch, dass es nichts gibt, was es nicht gibt und auch wenn noch niemand zwei solch massiv lebensbedrohenden Krankheiten überlebt hätte, dann ist er eben der Erste. Den dummen Spruch: "Man solle nie "Nie" sagen!", gab ich auch noch von mir. Ich holte während dieser Nacht alle Argumente, die mir einfielen vor und war selbst erstaunt darüber. Ich sagte ihm auch, dass ich keinerlei medizinische Kenntnisse hätte, mich das auch nicht interessieren würde - ich musste sogar mittels Lexikon erst feststellen, wo die Milz im Körper ist. Ich halte diese Tatsache aber eher für positiv, denn ohne Fachwissen bin ich auch nicht durch medizinische "Glaubenssätze" - sprich Lehrmeinungen - behindert. In der ganzen Nacht tauchte auch das Wort positiv öfter auf, ohne dass ich die Zusammenhänge begriff, denn dieses Wort konnte ja nun zwei ganz gegensätzliche Bedeutungen haben.

Zwischendurch wurde ich auch von Jemanden gefragt, ob ich ein "Wagner-Fan" sei, was ich nicht unbedingt bestätigen konnte und sofort Beethoven und Mozart anführte.

Ein paar mal hörte ich die Worte: Ich möchte leben! Sehr oft bat ich ihn wieder, meine Hand doch zu nehmen und mit mir zusammen zu arbeiten. Zwischendurch gingen mir auch mal die Argumente aus. Doch es ergab sich immer wieder etwas Neues - oder auch Altes in neuer Variation  -  was ich noch vorbringen konnte. Ich hoffte sehr, dass dies alles etwas nützen würde und vor allem, dass ich ihn auch erreiche. Später versuchte ich Einfaches direkt in Englisch zu sagen. Zu einer Zeit stand auch die Frage im Raum, warum ich das tue. Ich erklärte, dass ich seit vielen, vielen Jahren Forschungen in Sachen Tonbandstimmen betreibe und von dieser Seite immer wieder Hinweise bekam, die ich jetzt allerdings erst verstehe. Ich lasse mich darauf ein, weil ich sicher bin, selbst daran zu wachsen. Beide würden wir wohl daran wachsen, wenn wir uns zusammen darauf einlassen würden, vermutete ich. Ich bat ihn, wieder Pläne für die Zukunft zu machen - auch, um sich vom Jetzt abzulenken. Ich sagte ihm, dass ich kein Mädchen mehr sei, denn dieser Begriff schwebte ein paar mal durch die Szene mit dem Erstaunen: ... noch so jung... etc. Später hörte ich ähnliches wie: Buch des Lebens zuklappen. Sofort reagierte ich mit: "Im Gegenteil, das Buch neu aufschlagen  und  noch einmal ganz von vorn anfangen. Weitere Hörfetzen: Ich bin 100 Jahre zu früh geboren o.ä. Mit der Zahl 100 war noch mehr. Oder: China hilft auch (??). Eine Aufforderung für mich, den Tee auf jeden Fall weiter zu trinken und Daniel auch? Und jedes mal wenn ich von mir aus ein kleines "Schläfchen" einlegen wollte, plagte mich sehr mein entzündeter Gesichtsnerv und verhinderte dies. Fast glaubte ich, dass das nicht ganz zufällig war. Mehrere Male stand ich auf, öffnete das Fenster und atmete die kalte Luft ein, um Abstand zu gewinnen.

Gegen Morgen sah ich noch nackte Füße, die im Mondlicht in einen Türrahmen traten, sie waren nass und der Fußboden war ringsherum ebenfalls betropft. Gleich darauf sah ich einen ganzen Schatten aus etwas weiterer Entfernung in der Tür. Die Person hatte wohl geduscht, ob symbolisch oder echt, weiß ich nicht.

Kurz vor dem Weckerklingeln schlief ich dann wirklich noch einmal für ca. 5 Minuten ein. In dieser kurzen Zeit plagte mich ein etwas quälender Traum:

 „Ich stand mit einer kleinen Flöte in den Händen in einem Orchester, links neben mir eine andere Flötistin. Sie fragte mich, ob ich den Solopart dieses Mal übernehmen würde. Ich war entsetzt, war ich doch gerade damit beschäftigt, meine Finger probehalber auf die Flötenlöcher zu legen und mal kurz hineinzublasen - ich konnte keinen Ton hören. Ich schüttelte also schnell den Kopf und deutete meinerseits mit dem Finger auf sie. Irgendwie hatte ich auch mitbekommen, dass nicht das "übliche" Stück gespielt werden solle, wo ich mein "Nichtkönnen" hinter ihrem Solopart verstecken konnte, sondern ein Stück mit einer sehr langen Soloeinlage. Als ich ihr versuchte klarzumachen, dass ich das einfach nicht könne, war sie auf einmal weg - nirgends konnte ich sie mehr entdecken. Nun war ich also auf mich allein gestellt und dazu gezwungen zu spielen. Es schien noch nicht angefangen zu haben, jemand verteilte gerade Notenmappen. Ich bekam keine. Auch das noch, jetzt würde ich noch mehr auffallen - "Noch nicht einmal Noten liegen vor mir", dachte ich. (Mit den Noten hätte ich ohnehin nicht allzu viel anfangen können, die Idee kam mir aber im Traum nicht). Ich kam mir entsetzlich verlassen vor und meine Angst wuchs. Ich überlegte, ob ich nicht ebenfalls einfach davonlaufen solle, wie meine Kollegin, noch wäre Zeit dazu. Das getraute ich mich dann aber auch nicht. In dieses Dilemma hinein rief eine weibliche Stimme laut und eindringlich: Hee, Dita! und ich war wach! Sehr froh, dem entronnen zu sein, bedankte ich mich bei der Stimme, die mich weckte aber bemerkte noch, dass kein Schlaf  zu kurz sei, als dass nicht auch noch ein Alptraum darin Platz hätte.

Dieser kurze Traum spiegelte sehr meine damalige Situation wieder. Von mir wurde etwas erwartet, was ich einfach glaubte nicht leisten zu können, weil ich es nie gelernt hatte. Auch der kurze Drang einfach davonzulaufen, entsprach genau meinen Gefühlen.

Den Abschluss dieser denkwürdigen Nacht – ich war bereits aufgestanden – bildete die mir unverständliche Ermahnung: „Dass du dich nun nicht wieder versteckst“.

Meine Gefühle zu der ganzen Situation habe ich damals in Stichworten aufgeschrieben:

„Bei all dem Erlebten und Gehörten der letzten Tage befinde ich mich in einem Zwiespalt. Ist da wirklich irgendwo ein Mensch, der ausgerechnet meine Hilfe benötigt, wenn auch nur als Medium für einen jenseitigen Heiler? Und wenn ja, warum ich, ich habe keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet? Kann ich das überhaupt leisten? Oder habe ich nachts einem todkranken Menschen Hoffnung eingeredet ohne zu wissen, ob ich das auch nur ansatzweise erfüllen kann – nur im Vertrauen darauf, dass meine unsichtbaren Gesprächspartner schon wissen, was sie sagen? Meine medialen Wahrnehmungen sind zwar in der letzten Zeit wieder erheblich stärker geworden, aber das reicht wohl nicht für das Vorhaben, einen so kranken Menschen einfach aus der Entfernung und auch ohne ihn wirklich, wenn auch nur auf einem realen Bild, zu kennen, helfen zu wollen/sollen. Und ob diese Fähigkeiten tatsächlich einmal so großartig und einmalig werden, wie ständig auf den Bändern behauptet wird, ist wirklich nicht vorhersehbar. Ich zweifle daran auch sehr, denn ich bin ein Mensch, der zum Glauben doch etwas Konkreteres benötigt. Ist vielleicht alles nur ein fauler Zauber, also ein Zeitvertreib für irgendwelche jenseitigen Wesen? Aber das über so viele Jahre hin? Dann wäre Daniel zwar gesund – wenn es ihn denn überhaupt gibt -, aber unsere Aufzeichnungen der jahrelangen Arbeit könnten wir verbrennen.

Margot und ich halten uns für ziemlich kritisch und wenn wir schon  auf so etwas über so viele Jahre hereinfallen, dann können wir es ganz aufgeben. Es kann nicht immer alles von uns missverstanden oder falsch interpretiert worden sein und wenn ja, sollten wir erst recht alles aufgeben. Und wenn die Missverständnisse von irgendwelchen Wesenheiten kreiert worden sind, hätte ich mir jetzt umsonst Magenschmerzen geholt, mir umsonst Nächte um die Ohren geschlagen und das nur, um mit mir selbst und irgendwelchen "Foppgeistern" Theater zu spielen. Andererseits haben sich in der Vergangenheit bereits viele Vorhersagen zu unserem Vorteil bewahrheitet.

Jedoch aufgeben kann ich trotzdem nicht, denn, wenn wirklich alles stimmen sollte, hängt ein Menschenleben daran. 

Was aber mache ich, wenn es stimmt und ich das "Helfen" ernsthaft in die Tat umsetzen muss? Ich komme mir vor wie im Traum als "Soloflötistin", weglaufen kommt auf keinen Fall in Frage. Was dann? Die Konsequenzen eines Versagens durch mich wären für Daniel sicher fürchterlich und ich könnte meines Lebens nicht mehr froh werden.“

Soweit meine Gedanken nach diesen größtenteils durchwachten Nächten – und wohl auch deshalb nicht in allen Punkten ganz stimmig. 

Wieder zwei Nächte später:

Ich erwachte und sah eine junge Frau irgendwo sitzen. Sie hatte eine Hand in die Augen gedrückt und ich hörte ein leises und verzweifeltes: Daniel ......

Mir fiel nichts Besseres ein als zu versuchen ihr Lichtstrahlen zu senden.

Später hörte ich wieder diverse Informationen - an die ich mich leider nicht mehr erinnern kann - größtenteils als Gedankenübertragung, manches als leise Worte im Kopf. Ich versuchte wieder Antworten auf all meine Fragen zu erhalten. Darauf hörte ich: Du musst lernen! und dann wieder: Du musst Tag und Nacht lernen! Zum Beispiel fragte ich auch, woran bzw. wie ich es merke, wenn Daniel  meine "Wärmebehandlung" (so nennen die Stimmen es) braucht. Als Antwort hörte ich nur: Er braucht Behandlung. Gleich danach sah ich Daniel aus dem Schlaf hochfahren und mit einem Au fuhr seine Hand oder auch beide Hände an den Kopf und das Gesicht verzerrte sich kurz. Die Szene wirkte so, als würde er in einem Schlafwagen der Eisenbahn in der unteren Koje liegen, wobei er sich beim Hochkommen den Kopf am oberen Bett stieß. Er trug etwas in Beige, soweit ich sehen konnte.

Ab und zu versuchte ich nun eine „Wärmebehandlung“ - mein  Problem war, ich wusste nicht genau, wie.

Nun nahm alles eine Größenordnung an, die mich zunächst erschreckte, denn ich wurde aufgefordert (teils Tonband, teils direkt), Tag und Nacht stündlich eine 10-minütige Fernbehandlung durchzuführen. Es meldete sich bei mir im Kopf plötzlich laut ein Lehrer (mit tiefer Stimme) „Suku oder so ähnlich, evtl. auch "Schufu" (oder ganz anders, auf jeden Fall klang es irgendwie Japanisch). Ich war so perplex, dass ich den Namen nicht behalten habe. Er sagte mir nun Schritt für Schritt, was ich tun solle. Zum Schluss meinte er: Eine Menge geschafft heute Nacht. Und damit wurde ich alleingelassen, aber ich war doch dankbar für die Anleitung. Am Tage ging es ja noch, obwohl ich dadurch, außer eigenen Arztbesuchen, total gebunden war und nach einer Weile wie in einer anderen Welt lebte. Nachts wurde es wesentlich schwerer. Zunächst war ich am Tage regelmäßig müde und legte mich viel in den Zwischenpausen hin. Dabei hörte ich einmal eine Stimme wispern: Sie hat sich gleich hingelegt und eine andere Stimme antwortete: Das ist nur in den ersten Tagen, das legt sich wieder. Und tatsächlich, nach einigen Tagen ging es mir sehr viel besser, wenn ich mal von meinen eigenen Trigeminus-Schmerzanfällen absah.

Ebenfalls in den ersten Tagen hörte ich so etwas wie ein „Achtung“ - Zeichen in Form von ein paar Geigentönen, dann spürte ich ein irgendwie diffuses Gewimmel um mich herum und jemand sagte mir – der Lehrer ? Ihr seid jetzt zusammengeschraubt!. Gleich darauf begann jemand zu erzählen, er hätte seit 6 Jahren das Gefühl einen Luftballon gefrühstückt zu haben, der sich nun immer mehr aufblähe. Und – ich habe nicht den ganzen Satz verstanden – die Worte "Explosion“ und  „explosionsartig".

Irgendwann einmal kam die Mitteilung: Die tödliche Gefahr ist vorbei! Das wahr wohl eher wieder eine Voraussage, denn die Behandlung sollte so weitergehen wie bisher. In diesen ersten Wochen wurde ich sogar stündlich geweckt. Aber dann funktionierte der Weckdienst nicht mehr. Einmal wurde ich wach und es waren zwei Stunden vergangen. Offensichtlich hatte ich ab jetzt selbst für die Einhaltung der Zeiten zu sorgen. Dazu stellte ich mir nun stündlich eine Küchenuhr (zwei habe ich während dieser Zeit verbraucht), aber auch dabei passierte es, dass einmal die Uhr nach dem Hinstellen nicht weiterlief und ich wenigstens einmal ausgelassen hatte. Die Vorwürfe auf Tonband ließen nicht lange auf sich warten: Schummeln gibt es nicht. Ich verteidigte mich daraufhin, dass das mit dem Wecken ja das erste Mal von ihnen aus nicht funktionierte; das zweite Mal sei meine Weckuhr nicht weitergelaufen. Aber trotzdem hörte ich: Ich erwarte absolute Pünktlichkeit und Blind vertrauen..

Nach 8 Wochen habe ich dann die „Wärmebehandlungen“ reduziert auf alle zwei Stunden einmal. Erst nach 12 Wochen konnte ich ganz aufhören. Das war wohl dann wirklich der Punkt, wo die „tödliche Gefahr“ vorbei war. Es hat mir zwar niemand ausdrücklich gesagt, dass ich aufhören könne, aber ich hatte es mit mir beschlossen und da ich keine Einwände hörte, beendete ich die Fernheilungen. Ich kam mir wie im Himmel vor, als ich mich zum ersten Mal nach den langen Wochen hinlegte in dem Bewusstsein, einfach durchschlafen zu können – ein unbeschreibliches Gefühl, das ich voll genoss.

Und immer wieder: Ich bin mir bis heute grundsätzlich nicht im Klaren darüber, ob diese aufwendige Hilfsaktion einen realen Hintergrund hatte oder ob es sich um eine Art Prüfung gehandelt hat. Aber davon, dass ich von irgendwem in der jenseitigen Dimension gefoppt wurde, bin ich inzwischen abgekommen. Während der ganzen Wochen habe ich eine unwahrscheinliche Energie erhalten und auch meine Neuralgie ebbte im Laufe der Zeit ab: Ich habe das Fernheilungsprogramm durchgezogen, täglich eingespielt und abgehört, was sehr kräfte- und zeitraubend ist und – wenn meine Neuralgie mal eine Pause machte - Kraftgymnastik getrieben, um den Bewegungsmangel etwas auszugleichen. Spazieren gehen, Einkaufen oder andere Aktivitäten draußen kamen ja bei den kurzen Behandlungsabständen nicht in Frage. Auch kleine Arbeiten im Haus mussten erledigt werden, obwohl Margot bereits den Löwenanteil allein bewältigte. Die anfängliche Müdigkeit verschwand sehr schnell und glücklicherweise leide ich nicht unter Schlaflosigkeit. So war es für mich nicht schwierig jeweils nach den Behandlungen sofort wieder einzuschlafen; das Aufwachen und Wachbleiben war das Problem. Nachdem ich öfter einmal während der Behandlung eingeschlafen war, hatte ich es mir angewöhnt, jedes Mal nach dem Aufstehen am offenen Fenster eine Weile tief durchzuatmen. Ein prompter Kommentar dazu tags darauf auf dem Tonband:  Du sollst da Wärme geben, du schlafe nicht ein!

Aber wie auch immer, ob die Sache nun auf Wahrheit beruhte oder nur eine Prüfung war, es entwickelte sich im Laufe der Zeit eine nicht zu unterschätzende innere Bindung zu diesem „Daniel“, wie zu einem vertrauten Freund – so kann ich es vielleicht am besten umschreiben. Während so mancher Fernbehandlung hatte ich sogar den Eindruck, tatsächlich woanders, also bei ihm im Zimmer zu sein. Ich sah die fremde Umgebung, sah ihn, die Lichtquellen und auch ab und zu eine weitere Person, eine Frau, glaubte ich, im Raum. So froh ich auch war, endlich mein eigenes Leben wieder allein planen und leben zu können, hinterließ das Ende der Behandlungen aber auch in mir eine gewisse Leere. Und dieses Gefühl verlor sich nur sehr langsam.

Was mir jetzt, viele Jahre später, noch immer fehlt, ist eine Resonanz von der anderen betroffenen Seite - wenn es sie denn überhaupt gibt, aber auch das zu wissen, wäre mir wichtig. Ein Feedback würde uns auch im Rahmen unserer Forschungen auf dem Gebiet der Transkommunikation helfen, den Inhalt der Aussagen auf dem Tonband und auch der Stimmen und Szenen in meinem Kopf, ein Stückchen mehr einschätzen zu lernen.

Bereits 1982 /1983 hörte ich im Kopf Hinweise, die vielleicht bereits eine Vorbereitung auf das Kommende gewesen sein konnten:

 

Magische Hände - ganze Arme

Diese Möglichkeiten

Hinter dir - eine Wunderheilung

Dita, was kannst du noch bieten? - Gesundheit

Wir danken sehr

Sie waren sehr erschüttert

Es geht mir bestens

Hast glühende Handschuh an

 

Tonbandaussagen zum Thema    

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