Spotlights 

aus anderen 

Dimensionen

-Transkommunikation-

Dita Schulz  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

                      

 

Außerkörperliche Erfahrungen

 

 

AKE (Außerkörperliche Erfahrungen) oder auf Englisch OBE (Out of the Body Experiences) sind Erfahrungen, die jeden Menschen, der sie erfährt, tief bewegen. Am meisten geschehen solche unbewussten „Austritte“ in der Nacht, das heißt im Schlaf, aber es kommt auch im Wachzustand vor. Es  kann jedoch auch bewusst trainiert werden, wie es z. B. der Autor D. Scott Rogo in seinem Buch "Reisen in die unsterbliche Dimension" beschreibt. Ich habe zwar das Buch gelesen, aber ich hatte noch nie soviel Zeit und Muße es ernsthaft - über einige zaghafte Anfänge hinaus - zu versuchen. Bei mir stellte sich die Fähigkeit aus dem Körper herauszutreten, wie schon erwähnt, von allein ein: Ganz plötzlich befand ich mich nachts irgendwo draußen und sauste einen abschüssigen Parkweg entlang. Damals glaubte ich, dass dies das erste Erlebnis dieser Art war. Doch heute neige ich dazu, auch die Möglichkeit mit in Betracht zu ziehen, dass diverses Schlafwandeln in meiner Kindheit bereits außerkörperliche Erlebnisse gewesen sein könnten. Zwar nicht immer, denn ich erinnere mich, wie mich einmal mein Vater gesehen und gehört hat, denn  ich habe plötzlich im Wohnzimmer im Schneidersitz auf einer Couchecke gesessen und laut gesungen. Mein Vater kam aus dem Elternschlafzimmer und ich bin dann den langen Flur ins Dunkel gerannt, obwohl ich als Kind auch am Tage möglichst nicht ohne Licht durch diesen Flur gegangen bin. Als mein Vater dann im Kinderzimmer nachsah, habe ich in unserem Etagenbett fest geschlafen. Aber ich denke mit dem heutigen Wissen über die vielen anderen Male nach, in denen ich unter anderem von Dingen träumte, die morgens wirklich neu oder verändert waren. Wir mussten immer sehr zeitig ins Bett und die Dinge wurden danach noch von meinen Eltern benutzt oder Pflanzen danach noch von meinem Vater im Garten gepflanzt, entfernt etc.. Wie oft bin ich woanders in der Wohnung oder im Garten „aufgewacht“. Bin ich dann wirklich immer körperlich wieder in mein Bett zurückgegangen und von draußen aus  sogar durch den Heizungskeller (der meistens zu war), die Wohnungstür war natürlich ebenfalls abgeschlossen, oder gar durch das Badezimmerfenster? Um durch dieses kleine Fensterchen zu kommen, hätte ich mich zwischen einen stämmigen Busch und der unteren Felsmauer des Hauses klemmen müssen und dann, damit es aufging, das Fenster kräftig nach innen stoßen,  dann durch das Fensterchen klettern und hinunterspringen. Auch hat meine ältere Schwester nie etwas bemerkt, obwohl sie schon als Kind einen überaus leichten Schlaf hatte, bedingt durch den Fliegeralarm und die Bombenangriffe während des Krieges einige Jahre vorher. Rätsel, die heute nicht mehr zu lösen sind. Das sogenannte "Schlafwandeln" hörte dann irgendwann auf und erst mit dem oben erwähnten Ereignis erlebte ich wieder Vergleichbares - und jetzt schlafwandle ich wirklich nicht mehr.

Ob aus dem Schlaf heraus oder aus dem Wachzustand, immer konnte ich während eines Austrittes zwar bewusst agieren, aber trotzdem hatte ich stets das Gefühl, irgendwie nicht ganz da zu sein - wieder so eine Art Trance? Darüber habe ich mich bereits während der Erlebnisse mehrfach geärgert. Manchmal gelang der Körperaustritt nicht richtig und ich hing dann wie zäher Kuchenteig irgendwo herum – ein sehr unangenehmes Gefühl. Wenn ich wach bin, kündigt sich ein außerkörperliches Erlebnis schon mal an durch ein Geräusch im Kopf, das so ähnlich klingt, als wenn man mit feuchten Fingern einen prall gefüllten Luftballon leicht zusammendrückt und wieder loslässt. Gemessen an den übrigen kognitiven Erlebnissen und Ereignissen, war die Anzahl der außerkörperliche Erlebnisse sehr gering. Und wie mit der Intensität der kognitiven Fähigkeiten bzw. gleichzeitig mit ihnen steigt und sinkt die Häufigkeit – es hängt wohl auch mit der Stärke der Medialität zu dem jeweiligen Zeitpunkt zusammen.

Manchmal traf ich sogar andere Menschen/Wesen „draußen“. Die Kommunikation gelang jedoch oft nicht so richtig; die Verständigung geschah per Gedankenübertragung und so waren Missverständnisse auf meiner Seite vorprogrammiert. Mir entging sicher so manche interessante Information und das nur deshalb, weil meine Konzentration nicht so war, wie sie hätte sein sollen, um symbolisch Verschlüsseltes in dem Augenblick begreifen zu können. Nicht immer konnte ich die anderen Wesen sehen, in einzelnen Fällen habe ich sie um mich herum nur gespürt. Das war mir nicht sehr angenehm, denn wer lässt sich schon gern berühren oder festhalten (wie auch immer) ohne zu sehen, mit wem man es zu tun hat.

In den meisten Fällen war ich nach einem außerkörperlichen Erlebnis sofort wach, das heißt nicht nur wach, sondern sogar hellwach und auch irgendwie erfrischt. Dadurch konnte ich gleich in Ruhe über das Erlebte nachdenken und es sofort aufschreiben. Es kam aber auch vor, dass ich anschließend wieder einschlief und das vorherige Geschehen in einen Traum überging. Morgens wusste ich dann nicht mehr, wo das außerkörperliche Erlebnis endete und der Traum anfing, denn auch die Träume danach waren ungewöhnlich intensiv. 

Es gab natürlich auch die Fälle, wo ich mir nicht ganz sicher war und bin, ob es sich um ein außerkörperliches Erlebnis handelte mit noch etwas mehr eingeschränktem Bewusstsein oder um einen besonders intensiven Traum. 

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