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AKE
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Außerkörperliche
Erfahrungen - Erlebnisberichte

1979
(Zu
diesem Zeitpunkt las ich gerade das Buch von Jane Roberts „Gespräche
mit Seth“)
Es
war Nacht und so hell, dass ich meine Umgebung gut erkennen konnte, aber
keine ausgesprochen helle Mondnacht. Ich befand mich auf einem leicht abwärts
führenden Weg, alle 1 ½ bis 2 m eine Stufe bzw. ein Holzbalken, sonst
festgetretene Erde wie auf Parkwegen. Rechts neben mir und dem Weg
verlief eine 1,7 bis 2 m hohe Sandsteinmauer. Dahinter ein
Wiesenstreifen mit einer Kirche. Vor der Kirche ebenfalls eine größere
Wiese. Ich befand mich in Höhe des Maueroberteils und hatte wohl keinen
materiellen Körper. Zuerst langsam und dann immer schneller werdend,
schwebte ich den Weg neben der Mauer hinunter. Zum Schluss sauste ich
mit hoher Geschwindigkeit voran. Zuerst hatte ich Angst, so ohne Körper,
die fremde Umgebung, die Geschwindigkeit. Bald aber verging diese Angst
und machte einem angenehmen Gefühl Platz. Ich wusste, mir konnte
eigentlich nichts passieren. Den Fahrtwind spürte ich nicht, sondern
ich hörte nur ein leises angenehmes Zischen. Ebensowenig verspürte ich
Kälte bei dieser ungewöhnlichen Nachtfahrt.

1980
Im
Bett spürte ich plötzlich, wie ich langsam hochging, ohne dass mein
materieller Körper mitkam. Ich drehte mich irgendwie in der Luft und
hatte dann meinen Kopf am linken Fußende, wo ich auf unser
Rudertrainingsgerät blickte. Ich fühlte mich sehr schwer, wie zähflüssiger
Kuchenteig, mühsam glaubte ich meine Augen aufhalten zu müssen. Und
wieder muss ich mich gedreht haben, denn ich drohte nun langsam über
den rechten Bettrand zu fließen – mein Gesichtsfeld war nun dort.
Brennend wünschte ich mir, Margot würde aufwachen, meinen Zustand
bemerken, herüberkommen und mich zurück ins Bett ziehen – dann
glaubte ich, dass sie es tatsächlich tat.
Ich
„wachte auf“ und stellte fest, dass Margot fest schlief und ich
selbst hatte mich scheinbar auch nicht vom Fleck gerührt. Die bleierne
Schwere war total weg und ich fühlte mich sogar erfrischt.
Das
Zimmer war nicht direkt hell, aber doch so, dass ich die einzelnen
Gegenstände unterscheiden konnte.

1980
Real
lag ich im dunklen Wohnzimmer auf der Couch. Plötzlich hatte ich das
Gefühl, dass ich mich, ohne mich abzustützen, aufrecht hinsetzte und
an das Ende der Couch rutschte. Dort saß ein Wesen, welches ich nur in
seiner „Essenz“ wahrnahm, ohne eine wirkliche Gestalt zu sehen. Ich
glaubte, ich werde nach der Uhrzeit gefragt und wollte auf den
Beleuchtungsknopf meiner Armbanduhr drücken. Das war mir aber nicht möglich,
weil meine beiden Arme von dem Wesen festgehalten wurden. Ich rang ein wenig ärgerlich
mit diesem Unsichtbaren und sagte so etwas wie „Lass doch meine
Arme los“. Dies tat er jedoch nicht, er gab mir freundlich aber
bestimmt zu verstehen (ohne zu sprechen und ohne, dass ich es sehen
konnte), ich solle still sein und dabei deutete er zum Fenster (das
wusste ich, ohne es zu sehen). Vom Fenster her hörte ich ein starkes
Rauschen, als ob es in Strömen regnete, fast wolkenbruchartig. Ich
fragte: „Was ist das für ein Geräusch?“ Bevor ich eine Antwort
erhielt, war alles vorbei und um mich herum war nur die Dunkelheit des
Wohnzimmers. Natürlich saß ich nicht am Fußende der Couch, sondern
lag noch immer so, wie ich mich hingelegt hatte. Von Regen draußen war
auch keine Spur. Meine eigenen Worte “Was ist das für ein Geräusch"
klangen noch in meinem Kopf nach.
Die
Kommunikation in diesem Erlebnis geschah wieder durch
Gedankenübertragung.

1980
In
einer hellen Nacht befand ich mich wieder mit einem unsichtbaren Wesen irgendwo
in der Luft hinter unserem Haus und sah dabei auf unsere Terrasse herab
(Garagendach, Hanglage), der wir uns nun langsam näherten. Währenddessen
verhandelte ich lautlos mit diesem Wesen neben mir. Wir schlossen
irgendeinen Handel ab. Leider weiß ich nicht mehr, worum es ging. Es
handelte sich aber wohl um eine Abmachung, die die Arbeit in der Zukunft
mit dem Tonband oder anderes betraf, denke ich wenigstens.

1996
Ich
wachte auf von einer Energie in meinem Kopf und zwar dort, wo das
sogenannte "Dritte Auge" sein soll. Ich beschloss, diese
Situation zu nutzen und zu versuchen, mich
von meinem Körper zu lösen - kurz überlegte ich noch, ob ich
versuchen sollte, mich ganz zu levitieren. Doch dann stellte ich mir
vor, mit meinem Geistkörper vor meinem Fenster zu stehen und
hinauszusehen. Ich konzentrierte mich und tatsächlich, nach einigen
Augenblicken hörte ich wieder das merkwürdige Knarren und Knistern,
als wenn jemand fest mit feuchten Händen über einen prall gefüllten
Luftballon streicht und dabei leicht zusammendrückt. Dann war ich draußen, aber wohl mehr unter dem
Fenstersims. Vergeblich versuchte ich höher zu kommen, um aus dem Fenster
zu sehen und vor allem auch richtig wach zu werden. Ich fühlte mich
geistig und körperlich wieder wie zähflüssiger Kuchenteig. Es klappte nicht,
deshalb wollte ich das Experiment beenden und wieder "in mein Bett zurück". Als ich
glaubte, ich sei es, bemerkte ich, dass das Fenster rechts hinter mir
war - es hätte richtig vor mir am anderen Ende des kleinen Zimmers sein
müssen. Wieder vergeblich versuchte ich festzustellen, ob ich überhaupt
in meinem Zimmer war oder ob ich ganz woanders gelandet bin. Mit diesem
Vorhaben endet meine Erinnerung an dieses Erleben.

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